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DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin:
41 Prozent befürchten 2024 Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage

Köln (ots)

Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien: Donnerstag, 21.12.2023, 23.55 Uhr

Die Ergebnisse werden im ARD-Morgenmagazin am Freitag, 22.12.2023, ab 5.30 Uhr veröffentlicht.

Für Nachrichtenagenturen: Frei mit Übernahme des Sperrfristvermerks

Verwendung nur mit Quellenangabe „DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin“

Mit gedämpften Erwartungen hinsichtlich der eigenen wirtschaftlichen Lage gehen die Deutschen Ende 2023 in das kommende Jahr. Vier von zehn Befragten (41 Prozent/-1 Prozentpunkt) befürchten im aktuellen DeutschlandTrend für das ARD-Morgenmagazin, dass es ihnen persönlich in einem Jahr wirtschaftlich schlechter gehen wird. Pessimistisch sind vor allem diejenigen Menschen, deren finanzielle Situation schon heute nicht rosig ist. In Haushalten mit geringerem Einkommen (unter 1.500€ Netto-Haushaltseinkommen) ist die Sorge verbreitet, dass sich ihre wirtschaftliche Lage in einem Jahr verschlechtert haben wird (47 Prozent), nur 9 Prozent erwarten, dass es ihnen in einem Jahr wirtschaftlich besser geht als heute. Besonders pessimistisch hinsichtlich des eigenen Wohlstands sind die Anhänger der AfD (75 Prozent). Wie auch im Dezember 2022 rechnet allerdings annähernd jeder zweite Befragte (46 Prozent/-1 Prozentpunkt) nicht mit großen persönlichen wirtschaftlichen Veränderungen. Nur jeder Elfte ist überzeugt davon, dass es ihm oder ihr persönlich in einem Jahr wirtschaftlich besser gehen wird.

Jeder Zehnte fürchtet Einsamkeit an den Feiertagen

Weihnachten und der Jahreswechsel sind traditionell Feste, die Menschen in der Familie oder mit Freunden verbringen wollen, denn der Wunsch nach Nähe und Gemeinschaft ist dann besonders groß. Doch jeder zehnte Deutsche (10 Prozent) hat Sorge, sich an den bevorstehenden Feiertagen einsam zu fühlen. Diese Sorge ist vor allem bei der Altersgruppe der 18-34-Jährigen (17 Prozent) und älteren Menschen über 65 Jahre (10 Prozent) ausgeprägt. Vor allem aber blicken diejenigen, denen es wirtschaftlich nicht gut geht, mit gemischten Gefühlen auf die letzten Tage im Dezember. 25 Prozent der Befragten mit einem monatlichen Netto-Haushaltseinkommen von unter 1.500 € haben Sorge, sich an den Feiertagen einsam zu fühlen.

Sonntagsfrage: SPD weiter im Umfragekeller, FDP legt leicht zu

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würde die Union mit Abstand stärkste Fraktion und erringt mit 32 Prozent zum zweiten Mal in Folge ihr bestes Umfrageergebnis seit der Bundestagswahl 2021. Die AfD käme erneut mit 21 Prozent auf den zweiten Platz. Die SPD wiederum würde bei 14 Prozent verharren, dem nach Anfang Dezember 2023 erneut schlechtesten Wert der vergangenen zwei Jahre. Bündnis90/DieGrünen würden einen Prozentpunkt verlieren und kämen ebenfalls auf 14 Prozent. Die FDP könnte sich verbessern und würde mit 5 Prozent den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen (+1 Prozentpunkt). Auch die Freien Wähler würden um einen Prozentpunkt auf 4 Prozent zulegen, wären aber wie die Linkspartei, die erneut auf 3 Prozent käme, nicht im nächsten Bundestag vertreten.

Studieninformation

Der ARD-DeutschlandTrend ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD‑Morgenmagazins. Befragt wurden vom 18. bis 20. Dezember 2023 insgesamt 1.210 Wahlberechtigte in Deutschland (710 Telefoninterviews und 500 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.

Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten.

Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0221 220 4150 (CvD ARD-Morgenmagazin) angefordert werden.

Die Fragen im Wortlaut:

  1. Glauben Sie, dass es Ihnen persönlich in einem Jahr wirtschaftlich besser geht als heute, etwa gleich geht oder schlechter geht als heute?
  2. Haben Sie Sorge, dass Sie sich in diesem Jahr während der Feiertage einsam fühlen werden?
  3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?

Pressekontakt:

WDR Kommunikation
Telefon 0221 220 7100
kommunikation@wdr.de

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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