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Deutschland-Trend im "Bericht aus Berlin": Aufwind für den Kanzler nach der Hochwasserkatastrophe

Köln (ots)

Der Kurs der Bundesregierung bei der Bewältigung der
Hochwasserschäden stößt auf breite Zustimmung und gibt der SPD vier
Wochen vor der Wahl noch einmal erkennbaren Auftrieb. Eine deutliche
Mehrheit der Bundesbürger hält das Verschieben der Steuerreform für
eine angemessene politische Reaktion. Zu diesen Ergebnissen kommt in
dieser Woche der Deutschlandtrend für die ARD-Sendung "Bericht aus
Berlin" (Das Erste, 23.08.02, 22.45 Uhr).
Nach einer ersten Teilauswertung von 750 Befragten wächst vor
allem die Unterstützung für Gerhard Schröder als Person. In
Situationen wie jetzt bei der Hochwasserkatastrophe sehen ihn 55% als
den besseren Krisenmanager, nur 22% sehen den Unions-Kandidaten
Stoiber in dieser Rolle. Den schnellen Wiederaufbau der zerstörten
Regionen trauen 34% am ehesten der SPD und 27% der Union zu.
Auch in der Sonntagsfrage registrieren die Wahlforscher von
Infratest dimap Bewegung. "Der Verlierer ist die FDP. Die fällt klar
in den einstelligen Bereich zurück", so Richard Hilmer von Infratest
dimap. Die Sozialdemokraten, die in den ARD-Umfragen zuletzt bei 34%
standen, legen erkennbar zu. Die Union (zuletzt 41%) bleibt stabil.
Die in den vergangenen Wochen erkennbare Parlamentsmehrheit für Union
und FDP würde damit sehr knapp. Genaue Zahlen will die ARD erst
morgen Abend im Bericht aus Berlin (22.45 Uhr) veröffentlichen. Die
Befragung soll wegen der aktuellen Entwicklungen noch weiter
fortgeführt werden soll.
Rückfragen:
WDR-Pressestelle, Annette Metzinger, Tel: 0221/220-2770

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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