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Rachel: Irreführende Diskussion um aktive Sterbehilfe

    Berlin (ots) - Zu der Forderung von Frau Leutheusser-Schnarrenberger nach einer Zulassung der aktiven Sterbehilfe erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin", Thomas Rachel MdB:

    Die FDP ist auf dem Irrweg, wenn sie erneut Forderungen nach einer Legalisierung der aktiven Sterbehilfe stellt, denn dies geht an den wirklichen Anliegen sterbender und unheilbar kranker Menschen vorbei. Diese wollen vor allem - nicht unter Schmerzen leiden, - zu Hause sterben, - im Sterben nicht allein gelassen werden, - die letzten Dinge regeln und - die Frage nach einer über den Tod hinausgehenden Hoffnung stellen.

    Es ist zu respektieren, wenn Patienten wünschen, dass dem später eintretenden Sterbeprozess seinen Lauf gelassen wird. Abgelehnte medizinische Maßnahmen müssen dann unterbleiben.

    Die CDU/CSU-Fraktion lehnt jedoch weiterhin eine Zulassung der aktiven Sterbehilfe ab und setzen sich dafür ein, dass unheilbar Kranke und Sterbende endlich die notwendige Unterstützung und Begleitung erfahren und die palliativmedizinische Versorgung und Hospizdienste entsprechend ausgebaut wird.

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