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Ruck: Korruptionsbekämpfung muss ein Schwerpunkt Deutscher Entwicklungspolitik sein.

    Berlin (ots) - Zum heute von Transparency International e.V. vorgestellten Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB:

    Der Korruptionsindex von Transparency International (TI) zeigt, dass die Korruption ein unvermindert hohes Risiko für die Entwicklung, insbesondere beim Wiederaufbau nach Krisen und Katastrophen wie zum Beispiel im Irak und nach dem Tsunami in Asien, darstellt. Korruption ist Diebstahl von Volksvermögen und führt nicht nur zu schlechter Qualität der erbrachten Leistungen und Verschwendung, sondern gefährdet auch die Stabilität von Staaten.

    Korruptionsbekämpfung ist ein wichtiges Element "guter Regierungsführung". Entwicklungshilfe kann nur dort maximale Wirkungen erzielen, wo die Partner eigenverantwortlich den Aufbau demokratischer und marktwirtschaftliche Strukturen konsequent vorantreiben. Neben dem Transformationsindex von Bertelsmann ist der Korruptionsindex von TI ein wichtiges Instrument zur Steigerung der Effizienz und Zielgenauigkeit unserer Hilfe im künftigen Regierungshandeln.

    Bei der Förderung "Guter Regierungsführung" muss Korruptionsbekämpfung daher ein Schwerpunkt deutscher Entwicklungspolitik sein. Dazu gehört, dass die neue Bundesregierung den Prozess der Ratifikation der "Konvention der Vereinten Nationen gegen Korruption" abschließt.

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