Alle Storys
Folgen
Keine Story von CDU/CSU - Bundestagsfraktion mehr verpassen.

CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Laumann/Meyer: Übereinstimmung zwischen Fraktion und Präsidium beim Kündigungsschutz

Berlin (ots)

Zu der aktuellen Diskussion über die Neuordnung des
Kündigungsschutzes erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Wirtschaft und Arbeit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl-Josef
Laumann MdB und der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Laurenz
Meyer MdB:
Die Beschlüsse der Parteipräsidien von CDU und CSU zum
Kündigungsschutz und der Antrag der Fraktion von dieser Woche
„Beschäftigungspolitik der Bundesregierung gescheitert“ stimmen
inhaltlich überein.
Ein Präsidiumsbeschluss muss nicht gebetsmühlenhaft bestehende
Fraktionspositionen nachbeten. Positionen der Fraktion, die
unstreitig und Gegenstand von Gesetzentwürfen sind, gelten
selbstverständlich weiter, auch wenn sie in dem Präsidiumsbeschluss
nicht ausdrücklich wiederholt werden. Hieraus einen Widerspruch zu
konstruieren, ist absurd.
Der genannte Antrag basiert auf dem im letzten Jahr von der
Fraktion beschlossenen Entwurf eines
Arbeitsrechtsmodernisierungsgesetzes (Bt Drs. 15/1182) und ergibt
zusammen mit dem Präsidiumsbeschluss ein klares Bild:
-Wir wollen Beschäftigungschancen erhöhen, ohne in bestehende
Arbeitsverhältnisse einzugreifen. Daher soll im Falle von
Neueinstellungen grundsätzlich die Option zwischen Kündigungsschutz
und Abfindung gelten. Der Präsidiumsbeschluss betont, dass solche
unbürokratischen Lösungen besonders für ältere Arbeitnehmer wichtig
sind.
-Die jetzt schon möglichen Befristungen ohne Kündigungsschutz für
über 50Jährige bedeuten für den Arbeitgeber einen erhöhten
bürokratischen Aufwand. Dieser entfällt bei der von CDU und CSU
vorgeschlagenen Regelung: Damit verbessern wir gegenüber der
geltenden Rechtslage die Chancen für die besonders betroffenen
älteren Arbeitslosen, wieder in Beschäftigung zu kommen.
-Gegenüber dem Arbeitsrechtsmodernisierungsgesetz neu
hinzugekommen ist die Forderung, künftig Befristungen nicht nur für
längstens zwei Jahre, wie heute, sondern für 4 Jahre abschließen zu
können. Diese Position wird von der CDU/CSU Bundestagsfraktion voll
geteilt und ist daher ebenfalls in dem Antrag von dieser Woche
enthalten.
-Als Mittelstandskomponente soll in Kleinbetrieben unter 20
Arbeitnehmern kein Kündigungsschutz bei Neueinstellungen gelten; dies
ist in dem Entwurf eines Arbeitsrechtsmodernisierungsgesetzes vom
letzten Jahr so enthalten, ebenfalls in dem Antrag von dieser Woche
und durch den Präsidiumsbeschluss ebenfalls gedeckt.
ots-Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=7846
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email:  fraktion@cducsu.de

Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Weitere Storys: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
  • 11.03.2004 – 13:53

    Schmidt/Koschyk: Terrorismus greift nach Europa über

    Berlin (ots) - Zu den Terroranschlägen in Madrid erklären der verteidigungspolitische Sprecher, Christian Schmidt MdB, und der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hartmut Koschyk MdB: Wir sind tief betroffen über die schrecklichen Vorgänge in Spanien und sprechen allen Opfern und ihren Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus. Wir haben hier ein weiteres Zeichen, dass der Terrorismus immer ...

  • 11.03.2004 – 13:48

    Reiche: Biotechnologiestrategie statt Ausstiegserlass

    Berlin (ots) - Zur heutigen Biotechnologiedebatte im Deutschen Bundestag erklärt die forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB: Die Biotechnologie ist die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Deutschland braucht eine nationale Strategie, um ihre Chancen nutzen zu können. Deutschland hat als Biotechnologiestandort nach dem Aufholwettbewerb in den 90er Jahren ...

  • 11.03.2004 – 12:44

    Böhmer: Zentrales Familienprojekt der Bundesregierung vor dem Aus!

    Berlin (ots) - Zur Reaktion der Bundesregierung auf die Absage der Kommunen beim Ausbau der Kinderbetreuung erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB: Als zentrale familienpolitische Maßnahme für diese Legislaturperiode hat die Bundesregierung den Ausbau der Betreuung für Kinder unter drei Jahren angekündigt. Damit hatte sie von Anfang an auf einen ...