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Marschewski: Worauf Schily verzichtet

Berlin (ots)

Zu den Auswirkungen der rot-grünen Haushaltsmisere
auf die Arbeit des Innenministeriums (BMI) erklärt der
innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erwin
Marschewski MdB:
Von der jüngsten Haushaltssperre konnten sich die Ministerien
durch eigene Sparvorschläge "freikaufen". Bundesinnenminister Schily
(SPD) setzt bei dieser Sparaktion, bei der er fast 20 Mio. EURO aus
dem Etat des "Sicherheitsministeriums" an das Finanzministerium
zurückgeben muss, folgende Prioritäten:
  • Am meisten wird bei der Aus- und Fortbildung gespart (7 Mio. EURO). Das widerspricht nicht nur allen Lippenbekenntnissen über einen sich ständig modernisierenden öffentlichen Dienst, sondern ist in Zeiten neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen durchaus beunruhigend.
  • Ein falsches ausländerpolitisches Signal geht von der fast 40%igen Absenkung der Ausgaben für die Förderung der Rückkehr und Reintegration von ausländischen Flüchtlingen unter besonderer Berücksichtigung von Erkenntnissen über Fluchtursachen aus: Statt 5,4 Mio. EURO will Schily hierfür nur noch 3,4 Mio. EURO ausgeben.
Rückkehr von Flüchtlingen ist - wir haben immer darauf hingewiesen
- kein Schwerpunkt von Schilys Politik. Dies ist nun auch im
Bundeshaushalt, dem "Schicksalsbuch der Nation", nachzulesen.
Ebenso wir Schilys Beschluss, auch die Rückkehrhilfe für
Flüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo im Rahmen des REAG
(Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in
Germany) um fast 2,6 Mio. EURO zu kürzen (25,6% der vom Deutschen
Bundestag beschlossenen Summe).
- Überhaupt noch nicht reagiert hat Schily bislang auf Berichte
des FOCUS, wonach der Bundesgrenzschutz (BGS) das BMI auf Grund der
zunehmenden Finanzknappheit der rot-grünen Bundesregierung darauf
hinweist, dass "von einer vollständigen Einsatzbereitschaft bis Ende
des Jahres nicht ausgegangen werden" kann.
Kein gutes Zeichen für die sicherheitspolitische Schlussbilanz des
Otto Schily.
Mit starken Worten eines "roten Sheriffs" allein aber kann man
weder die Begrenzung der Zuwanderung noch die volle
Einsatzbereitschaft des BGS herbeireden.
Der Haushalt zeigt: Wieder einmal fallen bei Schily Worte und
Taten, Image und Wirklichkeit weit auseinander. Diese Politik muss
ein Ende haben!

Rückfragen bitte an:

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Tel.: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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