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Börnsen/Wöhrl: EU-Grünbuch ist ein Schwungrad für die Kreativindustrien

Berlin (ots) - Zum Grünbuch der EU-Kommission "Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien" erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB und die zuständige Berichterstatterin, Dagmar Wöhrl MdB: Mit der Vorlage des Grünbuchs zu den Kultur- und Kreativindustrien hat die EU-Kommission der Entwicklung dieser dynamischen Wachstumsbranche weitere Impulse gegeben. Die Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich an der öffentlichen Konsultation zum Grünbuch beteiligen. Wir begrüßen die Stellungnahme des Ausschusses für Kulturfragen des Bundesrates und unterstützen sie.

Bei uns in der Bundesrepublik ist die Kreativwirtschaft mit über 900.000 Arbeitsplätzen ein herausragender Wachstumsmotor. Tausende Firmengründungen jährlich gibt es gerade in der Kulturwirtschaft. Es war die Union, die sich als erste Fraktion im Deutschen Bundestag für die Kreativwirtschaft parlamentarisch eingesetzt hat. Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet auch einen erheblichen Beitrag zu Beschäftigung und Innovation in der Europäischen Union. Es ist daher umso bedauerlicher, dass ihr in der Europa-Strategie 2020 der EU-Kommission keine große Bedeutung beigemessen wird. Dies haben wir, ebenso wie die Bundesregierung, öffentlich kritisiert. Die Kultur- und Kreativindustrien tragen 2,6 Prozent zum BIP der EU bei. Sie bieten über fünf Millionen Menschen hochwertige Arbeitsplätze. Sie zählen zu den am schnellsten wachsenden Branchen in Europa.

Wir begrüßen, dass das Grünbuch viele Leitgedanken aufgegriffen hat, die unter deutscher Ratspräsidentschaft 2007 entwickelt wurden. Ebenso sind die Initiativen der EU-Kommission zur grenzüberschreitenden Mobilität von Künstlern positiv zu bewerten. Auch muss die EU den Kreativ- und Kunstschaffenden wesentlich mehr Aufmerksamkeit für deren Lage und soziale Absicherung schenken. Der Zugang zu Wirtschaftsförderinstrumenten sollte weiter erleichtert werden. Auf überflüssige Bürokratie sollte verzichtet werden.

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