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"Der Megabau von Tokio - Eine Stadt im Meer" "K1 Discovery" am 21.02.06 um 23:45 Uhr bei kabel eins

    Unterföhring (ots) - Tokio platzt aus allen Nähten: Mehr als acht Millionen Menschen wohnen und arbeiten in der Metropole. Platz ist hier eindeutig Mangelware: Händeringend suchen Ingenieure und Wissenschaftler deshalb nach neuen Lösungen. Visionäre Architekten planen nun in der Bucht von Tokio das größte Bauwerk der Erde: eine Mega-City, die sich aus 55 übereinander gestapelten Pyramiden zusammensetzt - jede einzelne so groß wie die Cheopspyramide. "K1 Discovery" stellt die gigantische Konstruktion aus Stahl, Beton und Glas vor und zeigt, mit welch technologischen Raffinessen das gewaltige Bauvorhaben realisiert werden soll.

    Über 1.000 Meter hoch soll die so genannte Mega-City-Pyramide werden und Wohnraum für mehr als 700.000 Menschen bieten. Zu diesem Zweck sollen innerhalb eines filigranen Grundgerüsts etwa 25 Wolkenkratzer entstehen - jeder einzelne über 350.000 Tonnen schwer. Den japanischen Ingenieuren dient das Grab des ägyptischen Pharaos als architektonische Grundlage für ihre Planungen. Die kaum vorstellbaren Dimensionen des Projekts stellen die Baumeister vor schwierige Aufgaben: Hier sind Materialien gefordert, die stark genug sind, das ganze Gebilde nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen zu lassen. Außerdem muss das Riesenprojekt vor Naturgewalten wie Erdbeben oder Tsunamis sicher sein. Deshalb wollen die Ingenieure ein völlig neuartiges Baumaterial einsetzen: so genannte "Nanotubes" aus Kohlenstoff. Sie sind zehnmal zugfester als Stahl und fast doppelt so hart wie Diamant. Kombiniert man sie mit Metall, Kunststoff oder Keramik, entstehen extrem stabile Verbundmaterialien: Sie sind um ein vielfaches stabiler und dennoch leichter als alle herkömmlichen Baustoffe wie etwa Stahl.

    Damit das überdimensionale Bauwerk überhaupt aufgerichtet werden kann, wollen die Planer auf eine einfache, aber geniale Idee zurückgreifen, die von dem italienischen Architekten Dante Bini entwickelt wurde. Die schweren Stützpfeiler der Megapyramide könnten mit Hilfe von Luftdruck angehoben und aufgestellt werden. Mit Hilfe dieser Technologie hat Bini inzwischen mehr als 1.600 Kuppelbauten errichtet. "K1 Discovery" zeigt die visionären Planungen der japanischen Architekten und stellt die neuesten Technologien vor, mit deren Hilfe der Megabau von Tokio verwirklicht werden könnte.

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