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"Der Kuss des Todes"
ZDF-Dokumentation über Salome und Johannes den Täufer

Mainz (ots) - Viele haben das Bild der verschleierten Tänzerin im Kopf, die als Lohn für ihren Tanz von Herodes den Kopf des Johannes fordert. So steht es in der Bibel und so haben es Literatur und Oper des 19. Jahrhunderts kultiviert. Aber was wissen wir wirklich über Salome und Johannes den Täufer? Dieser Frage geht die Dokumentation "Der Kuss des Todes" von Friedrich Klütsch nach, die das ZDF am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember 2005, 19.30 Uhr ausstrahlt.

Die biblischen Quellen werden mit neuesten archäologischen und historischen Befunden kontrastiert. Aus dieser Spurensuche ergeben sich neue Details über die Identität jener Salome, die die Kunst nur als männermordenden Vamp kennen will. Es stellt sich heraus, dass Salome ein junges Mädchen war, das Opfer und Werkzeug der machtpolitischen Ränkespiele im Reich des Herodes wurde.

Auch auf den Spuren Johannes des Täufers geht die szenische Dokumentation neuen wissenschaftlichen Entdeckungen nach. Wo liegt die Taufstelle? Können die Ausgrabungen in der Johanneshöhle von Tsuba dazu beitragen, die biografischen Lücken im Leben des Täufers zu schließen? Stirbt Johannes vor Jesus, wie es die Bibel berichtet? Und warum muss der Täufer sterben?

Das ZDF sendet seit 2001 an den hohen kirchlichen Feiertagen eine aufwändig produzierte 45-minütige Dokumentation zu biblischen oder kirchengeschichtlich bedeutsamen Gestalten wie Herodes, Judas, König David oder Bonifatius und den Kirchenlehrer Augustinus. Im kommenden Jahr wird an Karfreitag im ZDF eine Dokumentation über Kaiphas und Pilatus zu sehen sein.

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 - 706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/derkussdestodes

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