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Wie gut sind unsere Ärzte? "ZDFzeit" blickt in die Praxen

Bei der Telemedizin ist der Arzt über ein Tablett direkt mit den Patienten in Kontakt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Arne Wolter"
Bei der Telemedizin ist der Arzt über ein Tablett direkt mit den Patienten in Kontakt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Arne Wolter"

Mainz (ots) - "Wie gut sind unsere Ärzte?", fragt die "ZDFzeit"-Sendung am Dienstag, 12. Dezember 2017, 20.15 Uhr. Was prägt den Alltag in deutschen Arztpraxen? Und wie steht es um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland? Die Dokumentation von Rainer Leckebusch beleuchtet die Situation von Patienten und Ärzten.

Im Schnitt gehen Deutsche 17 Mal pro Jahr zum Arzt. Was sagt dieser hohe Wert über die medizinische Versorgung aus? Wird jeder Patient gleich behandelt? Und steht die Gesundheit der Patienten wirklich stets im Vordergrund? Laut einer aktuellen Erhebung nehmen sich deutsche Ärzte knapp acht Minuten Zeit für eine Behandlung - in Schweden oder den USA sind es dagegen rund 20 Minuten. Doch nur wer ausführlich die Krankheitsgeschichte aufnimmt, kann auch eine sichere Diagnose stellen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit stellt fest, dass mangelnde Kommunikation zwischen Arzt und Patient die Ursache vieler Probleme ist.

In Deutschland arbeiten knapp 379.000 Ärzte im stationären sowie im ambulanten Bereich - und doch ist immer wieder von Ärztemangel die Rede. Das Problem liegt vor allem in der Verteilung: In den Städten gibt es eher mehr, auf dem Land eher weniger Mediziner. In Brandenburg kommt zum Beispiel auf 256 Einwohner ein Arzt, in Hamburg ist es einer auf 140 Einwohner. Deshalb werden auf dem Land verschiedene Lösungen erprobt. Eine davon: Telemedizin. Die Arzthelferin macht Hausbesuche, hat aber den Doktor sozusagen mit im Gepäck - in Form eines Tablet-PCs, das per Internet mit der Praxis verbunden ist. Obwohl der Arzt in seiner Praxis sitzt, kann er sich ein Bild vom Zustand seines Patienten machen und die Therapie gegebenenfalls anpassen.

Und wie steht es um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland? Ein Test für "ZDFzeit" zeigt: Es gibt durchaus Unterschiede - bei der Terminvergabe und den Leistungsangeboten. Aber das Plus für die Privatpatienten bedeutet nicht automatisch, dass sie auch besser behandelt werden.

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