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Stadt oder Land? Zwei ZDF-Dokus zur Frage: Wie leben wir in Zukunft?

Dorfverschönerung in Emsbüren: Rentner-Teams kümmern sich um Beete und Grünanlagen Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Frank Reichert-Facilides"
Dorfverschönerung in Emsbüren: Rentner-Teams kümmern sich um Beete und Grünanlagen Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Frank Reichert-Facilides"

Mainz (ots) - Städte wachsen, Dörfer sterben: Im Jahr 2050 werden nach Schätzungen nur noch 16 Prozent der Menschen auf dem Land wohnen. Die ZDF-Dokumentationen "Stadt - Land -Frust: Wie leben wir in Zukunft?" und "plan b: Landlust statt Landfrust" zeigen Ursachen und neue Perspektiven. Denn nur mit Internet und Neubaugebiet lassen sich verlassene Dörfer nicht retten. Wie können Engagement und neue Ideen da weiterhelfen?

"Wie sich Dörfer neu erfinden", beleuchtet am Samstag, 25. November 2017, 17.35 Uhr, im ZDF die "plan b"-Doku "Landlust statt Landfrust". Eines der Beispiele in dem Film von Birgit Tanner: das niedersächsische Emsbüren. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt das Emsland als Armenhaus der Republik. Heute ist es ein prosperierender Landkreis im Westen Deutschlands mit hohem Zuzug. Markus Silies, einer von acht ehrenamtlichen Ortsteilbürgermeistern, kennt das Geheimnis des Erfolgs: hohe Identifikation mit der Region, Lust auf ehrenamtliches Engagement und stets den Blick in die Zukunft gerichtet. Die "plan b"-Doku berichtet zudem über eine andere Idee gegen das Dorfsterben, die im französischen Cantal umgesetzt wird - in einem Workshop für potentielle Stadtflüchtlinge. Marie Milette zeigt an drei Tagen interessierten Städtern die Vorzüge des Landlebens im Zentralmassiv - einschließlich Möglichkeiten zur beruflichen Selbstverwirklichung.

"Wie leben wir in Zukunft", fragt die Dokumentation "Stadt - Land - Frust" am Mittwoch, 29. November, 23.00 Uhr, im ZDF. Der Film von Vanessa Schlesier und Torben Schmidt zeigt, was die Stadt attraktiv macht und warum sie viel Stress bereitet: Der Wohnraum ist knapp und teuer, die sozialen Spannungen sind groß. Dazu klagen viele Städter über Isolation in gigantischen Wohnprojektsiedlungen. Bei einigen wächst deshalb die Sehnsucht nach dem Glück auf dem Land. Doch die Realität dort sieht oft anders aus, als sich das frustrierte Städter vorstellen: Es gibt immer weniger Landwirtschaft und Handwerk, keine Industrie-Jobs - die Höherqualifizierten und Jüngeren verlassen das Land. In der Not weisen Ortsgemeinden übergroße Neubaugebiete aus, locken mit billigem Wohnraum, schnellem Internet und großen Supermärkten am Dorfrand. Der Nachteil: Dörfer werden zu Pendlerschlafstätten, Menschen haben kaum Bezug zu Vereinsleben und altem Ortskern. Donut-Effekt nennen das Experten und warnen vor einer Verstädterung der ländlichen Region. Die Dokumentation zeigt die Probleme in der Stadt und auf dem Land und geht der Frage nach, was dagegen zu tun ist.

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