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"ZDF-History" über das Schicksal der Lilli Jahn

Ernst und Dr. Lilli Jahn, 1926 Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/privat"

Mainz (ots) - Hunderte von Briefen hat die jüdische Ärztin Lilli Jahn aus der NS-Haft an ihre fünf Kinder geschrieben. Der bewegende Briefwechsel ist Bucherfolg und wichtiges Zeitzeugnis. In "ZDF-History: Die Geschichte der Lilli Jahn", am Sonntag, 25. Juni 2017, 23.30 Uhr, erzählen die noch lebenden Töchter Lillis erstmals vom Schicksal ihrer Mutter, das auch aus den Briefen spricht.

An der Seite ihres christlichen Ehemanns und ihrer fünf Kinder bleibt Lilli Jahn in Nazi-Deutschland so lange unbehelligt, bis sich ihr Mann 1942 von ihr scheiden lässt. Sie muss ins Arbeitslager, dann nach Auschwitz, wo sie ermordet wird. Kurz vor ihrer Deportation nach Auschwitz im März 1944 schickt Lilli Jahn die Briefe ihrer Kinder an ihren ältesten Sohn Gerhard zurück. Der spätere Justizminister unter Bundeskanzler Willy Brandt verwahrt sie ohne Wissen seiner Schwestern. Erst nach seinem Tod entdecken diese die liebevollen Zeilen an ihr "liebstes Muttileinchen" in seinem Nachlass.

Lange war der Tod der Mutter in Auschwitz in der Familie ein Tabu. Jetzt veröffentlicht der Journalist und Enkel von Lilli Jahn, Martin Doerry, den Briefwechsel. Das Buch wird in 20 Sprachen übersetzt. In der "ZDF-History"-Dokumentation von Annette von der Heyde kommt neben den Töchtern Eva Jahn und Dorothea Trescher auch Enkel Martin Doerry zu Wort.

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