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"planet e." im ZDF über "Schlangenhäute für den Luxus"

Python-Häute werden von Experten geprüft. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Andreas Ewels"
Python-Häute werden von Experten geprüft. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Andreas Ewels"

Mainz (ots) - 500.000 Riesenschlangen werden jährlich zu Modeartikeln verarbeitet. Auch deshalb ist der Python in seinen Heimatregionen selten geworden. "planet e." beleuchtet im ZDF am Sonntag, 21. Mai 2017, 16.30 Uhr, den Handel mit den "Schlangenhäuten für den Luxus".

Der Biologe Mark Auliya kämpft im Handel mit Schlangenhäuten für mehr Kontrolle und entwickelt dafür den "Python-Code". Der genetische Fingerabdruck des Erbgutes des Pythons soll als eine Art "Barcode für die Schlange" genutzt werden und damit den Spagat zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen ermöglichen. Auf der Suche nach dem "Python-Code" geht der Biologe mit seinem Team in Gebiete, die im Dunstkreis der Fänger und Händler liegen. "planet.e." begleitet Mark Auliya auf seinen Reisen nach Singapur und Malaysia, in Schlachthäuser und Lagerräume, in denen Python-Häute im Wert von mehreren Millionen Euro lagern.

Weit über 100.000 Schlangen werden alleine in Malaysia in der freien Wildbahn gefangen. Sie enden als exklusive Taschen, Schuhe oder Gürtel der europäischen Modeindustrie. Obwohl das Washingtoner Artenschutzabkommen Import- und Exportquoten für den internationalen Handel mit Schlangenhäuten festlegt, ist dieser immer noch völlig unübersichtlich. "Es wird alles gehandelt, auch wenn es verboten ist", sagt Mark Auliya. Neben dem drohenden Verlust dieser Arten warnt der Biologe auch vor den ökologischen Folgen in den ursprünglichen Lebensräumen. "In vielen Regionen treten bereits echte Rattenplagen auf, und Krankheitserreger könnten sich ausbreiten, weil Pythons als natürliche Jäger wegfallen." Denn Pythons stehen am Ende der Nahrungskette und nehmen damit eine Schlüsselrolle im Ökosystem ein.

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