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21.09.2011 – 13:19

ZDF

Neun ZDF-Produktionen zum Deutschen Fernsehpreis 2011 nominiert

Mainz (ots)

Mit neun Produktionen steht das ZDF im Wettbewerb um die Deutschen Fernsehpreise, die in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen werden.

In der Kategorie Bester Fernsehfilm ist die ZDF/ORF-Koproduktion "Die Hebamme - Auf Leben und Tod" nominiert. Der historische Film mit unter anderen Brigitte Hobmeier und Misel Maticevic um eine Hebamme im Tirol zu Beginn des 19. Jahrhunderts und ihren Kampf gegen das Kindbettfieber wurde am 9. Mai 2011 im ZDF ausgestrahlt. Dagmar Hirtz führte Regie nach einem Buch von Peter Probst (Idee: Monika Bittl), Redaktion: Anja Helmling-Grob, Produktion: Roxy Film GmbH.

Als Bester Schauspieler steht Misel Maticevic für sein Spiel in "Nachtschicht: Ein Mord zu viel" im Wettbewerb. Der Film von Lars Becker aus der renommierten ZDF-Krimireihe "Nachtschicht" (seit 2003) war am 17. Januar 2011 im ZDF zu sehen. "Nachtschicht" ist eine Produktion der Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Redaktion: Daniel Blum.

Um die Auszeichnung als beste Schauspielerin konkurriert Maria Simon für ihre Rolle in der ZDF/ARTE-Produktion "Es war einer von uns". Unter der Regie von Astrid Ströher spielt sie eine junge Frau, die nach einer Geburtstagsfeier morgens im Park ohne Erinnerung aufwacht und offensichtlich vergewaltigt worden ist. Der Film (Produktion: Studio Hamburg, Redaktion: Caroline von Senden) wird im November im ZDF ausgestrahlt.

Mit den Kleinen Fernsehspielen "The Other Chelsea" und "Wärst du lieber tot?" sowie der 3sat/ZDF-Produktion "Wir sind nicht die Einzigen" stehen drei Filme im Wettbewerb um die Auszeichnung für die Beste Dokumentation. "The Other Chelsea" (Sendung am 27. Juni 2011, Redaktion: Milena Bonse, Produktion: Kloos Co. Medien GmbH) erzählt eine Geschichte aus Donezk, der Hauptstadt des Kohlereviers Donbass tief im Osten der Ukraine. In "Wärst du lieber tot?" (Sendung am 15. November 2010, Redaktion: Katharina Dufner, Produktion: Fortune Cookie Filmproduktion Ilona Schulze & Ulrike Grote GbR) stellen sich schwerkranke Menschen berührend ehrlich der Titelfrage des Films. In "Wir sind nicht die Einzigen", der zuletzt am 6. September 2011 in 3sat zu sehen war, befasst sich Regisseur Christoph Röhl mit der Odenwaldschule, die jahrelang als eine der besten Internatsschulen Deutschlands galt, und mit den erschütterten Reaktionen der Öffentlichkeit auf die Anfang 2010 aufkommenden Berichte über sexuellen Missbrauch (Redaktion: Katharina Dufner, Produktion: Herbstfilm Produktion GmbH).

Nominiert in der Kategorie Beste Reportage ist die ZDFneo-Reihe "Wild Germany" (Redaktion: Johannes Geiger, Produktion: Viceland/VBS.TV), für die Reporter Manuel Möglich Themen ergründet, die man in diesem Land nicht erwartet und die nur selten oder gar nicht in den Medien beleuchtet werden. Dabei steht immer ein Ziel im Vordergrund: mit Betroffenen zu sprechen, anstatt über sie. Die zweite Staffel wird voraussichtlich von November an in ZDFneo zu sehen sein.

Die ZDF-Nachrichtensatire "heute-show", die Oliver Welke seit 2009 im ZDF präsentiert, bewirbt sich um den Preis in der Kategorie Beste Comedy (Redaktion: Stephan Denzer; Produktion: Prime Productions GmbH).

In der Kategorie "Beste Unterhaltung Doku" ist die ZDF/ORF-Koproduktion "Der Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich" nominiert. Die fünfteilige Reihe wurde im März 2011 im ZDF ausgestrahlt. Hundert Jahre nach der Südpol-Expedition von Scott und Amundsen lieferten sich ein deutsches und ein österreichisches Team einen Wettlauf ans südliche Ende der Welt. Für das deutsche Team war unter anderen ZDF-Moderator Markus Lanz am Start (Redaktion: Annette Tewes, Produktion: LOOPfilm GmbH/Interspot Film GmbH).

Die Preise werden am Sonntag, 2. Oktober 2011, im Kölner Coloneum verliehen.

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