ZDF

ZDF-Programmhinweis
Mittwoch, 12. Januar 2011, 5.30 Uhr
ZDF-Morgenmagazin

Mainz (ots) - Nun auch bei Schweinen - Dioxinskandal geht weiter

Tod eines Asylbewerbers - Oury Jalloh-Prozess wird neu aufgerollt

Afghanistan-Einsatz - Wie kann der Abzug aussehen?

Moma-Surfer - Neues aus dem Netz

Im Sport:

Fußball-Bundesliga: Träumen erlaubt - Mainz 05 und die Champions League

Ski alpin: Maria Riesch beim Slalom-Weltcup in Flachau

Im Gespräch:

Anna Loos, Schauspielerin, und Jan Josef Liefers, Schauspieler, zu ihrem Engagement in Haiti (ca. 8.35 Uhr)

Anna Depenbusch, Sängerin mit Band, (ca. 8.55 Uhr)

Es moderieren:

Anja Heyde (5.30 Uhr bis 7.00 Uhr)

Dunja Hayali und Wulf Schmiese (ab 7.00 Uhr)

Mittwoch, 12. Januar 2011, 22.45 Uhr

auslandsjournal

mit Theo Koll

Kampf dem Stau - Pekings neue Verkehrsstrategie erschreckt deutsche Autobauer

Das Auto - für die Chinesen ein wichtiges Statussymbol. Immer mehr erfüllen sich den Traum eines eigenen Wagens. Die Folgen sind verheerend: überfüllte Autobahnen, verstopfte Stadtstraßen und horrende Luftverschmutzungswerte. Gegen diese Probleme will die Pekinger Stadtregierung nun vorgehen. Mit einer Nummernschildlotterie, bei der nur jeder zehnte Anwärter eine Zulassung bekommt. Der Rest darf mit dem Auto nicht mehr in die Stadt fahren. Dieses Vorhaben sorgt weltweit für Unruhe bei den Automobilherstellern. Allein die deutsche Automobilindustrie erreichte im Jahr 2010 auf dem chinesischen Markt eine Produktionssteigerung von 32 Prozent. Damit ist nun Schluss: Gelangten bis Ende des Vorjahres monatlich rund 50 000 neue Fahrzeuge auf Pekings Straßen, sind es von diesem Jahr an nur noch zirka 20 000. Kaum wurde diese Zielsetzung bekannt, sackten die Aktien deutscher Automobilbauer stark ab. Nun haben alle Angst. Die Hersteller um das Wachstum der Branche, die Autoverkäufer um ihren Absatz und die Pekinger um ihren Traum vom Auto. ZDF-Reporter Timm Kröger ist für das auslandsjournal auf Pekings Straßen unterwegs.

Im Namen des Vaters - Marine Le Pen auf dem Weg nach oben

Ausländerfeindlichkeit, Hetze gegen Minderheiten und Verharmlosung des Zweiten Weltkrieges - damit hat Jean-Marie Le Pen immer wieder die politische Debatte in Frankreich angeheizt. Nach fast 40 Jahren tritt er nun vom Parteivorsitz der rechtsextremen "Front National" ab. Doch seine Tochter Marine Le Pen steht zur Nachfolge bereit. Die 42-Jährige bewegt sich auf der nationalistischen Linie des Vaters, spricht sich gegen die Einflussnahme des Islams auf die französische Kultur und für die Wiedereinführung der Todesstrafe aus. Allerdings will sie der verstaubten Rechten ein moderneres Image verpassen. Sie ist alleinerziehende Mutter dreier Kinder und kämpft für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Ihr Gegenkandidat scheint chancenlos. In der Gesamtbevölkerung fallen die modernisierten rechten Parolen auf fruchtbaren Boden - 17 Prozent würden Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl ihre Stimme geben. ZDF-Korrespondent Stephan Merseburger hat Marine Le Pen getroffen.

Weitere Themen:

Paradies im Persischen Golf - Iran will Touristen auf die Insel Qeshm locken

Gefangene Gegnerin - Journalistin in Weißrussland verhaftet

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