Deutscher Tierschutzbund e.V.

Leitmotto zum Welttierschutztag: "Rettet die Tierheime!" - Video-Podcast veröffentlicht (mit Bild)

Demonstration "Rettet die Tierheime!" am 24.09.2010 vor dem Bundesrat in Berlin: Alle Demonstranten unterschrieben auf einer riesigen Postkarte - adressiert an die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände - mit den Forderungen der Tierschützer. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle... mehr

Bonn (ots) - Den Welttierschutztag (4. Oktober) hat der Deutsche Tierschutzbund in diesem Jahr unter das Motto "Rettet die Tierheime!" gestellt. Damit steht die teils existenzbedrohende Lage der Tierheime im Mittelpunkt rund um den 4. Oktober. Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine bundesweit einheitliche Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung sowie einen Finanztopf für dringend erforderliche Sofortinvestitionen. Einen Höhepunkt der Kampagne bildete eine Kundgebung vor dem Bundesrat in Berlin am 24. September, bei der die Vertreter der Tierschutzvereine diese Forderungen gemeinsam deutlich machten. Hintergrund zur Lage der Tierheime unter: www.rettet-die-tierheime.de . Impressionen von der Demo einschließlich Statements der Politiker, die vor Ort waren, enthält der neue Video-Podcast des Deutschen Tierschutzbundes.

"Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch kostendeckende Zuschüsse zahlen", stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, klar und fügt an: "Jährlich werden in den Tierheimen 300.000 Tiere versorgt. Der aktuelle Tagesbestand beläuft sich auf 90.000 Tiere. Der Staat verschiebt aber immer mehr Aufgaben auf den gemeinnützigen Tierschutz und lässt diesen dann alleine. Das geht so nicht weiter, für viele Tierheime ist die Lage existenzbedrohend. Die Kommunen sind gefordert, mehr Unterstützung zu geben, finanziell und ideell und auch die Länder und der Bund müssen helfen."

Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch der Gesetzgebung, wie z. B. Hundeverordnungen der Länder, die zunehmende Zahl von Exoten aus privater Hand oder besonders auch die stetige steigenden Katzenzahlen, stellen den praktischen Tierschutz vor erweiterte Herausforderungen. Zudem werden immer mehr Tiere - vor allem alte und kranke - aus finanziellen Gründen abgegeben, was sich wiederum erschwerend auf die Vermittlungsdauer auswirkt, zumal diese Tiere mit hohen Kosten wie u.a. Tierarzt verbunden sind. Notwendige Investitionen beispielsweise in neue Hunde- und Katzenhäuser, oder auch die Sanierung, können vielerorts nicht realisiert werden.

Der aktuelle Video-Podcast kann auf der Website www.tierschutzbund.de oder bei iTunes abgerufen werden. Auch wer kein entsprechendes mobiles Gerät besitzt, kann ihn entweder direkt auf dem Computer, z. B. über iTunes oder den Quicktime Player, mit interaktiven Links, Bildern und Kapiteln aufrufen.

Pressekontakt:

Deutscher Tierschutzbund e.V.
- Pressestelle -
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Tel.: 0228-60496-24
Fax: 0228-60496-41
E-Mail: presse@tierschutzbund.de

Original-Content von: Deutscher Tierschutzbund e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: