Alle Storys
Folgen
Keine Story von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) mehr verpassen.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Termindienst I Bündnis-Aktionsbild “Zukunft nicht verheizen” zur geplanten Verabschiedung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (unter Vorbehalt der Tagesordnung des Bundestags) ++

Termindienst

9. Juli 2026

BUND-Pressestelle

Tel.: 030 - 27586 - 109

presse@bund.net

Bildaktion “Zukunft nicht verheizen”

Termin:

Bündnis-Aktionsbild “Zukunft nicht verheizen” zur geplanten Verabschiedung des Gebäudemodernisierungsgesetzes

Datum / Zeit:

Freitag, 10. Juli 2026, 08:30 Uhr (unter Vorbehalt der Tagesordnung des Bundestags)

Ort:

Reichstagswiese vor dem Bundestag (Ecke Paul-Löbe-Allee/Heinrich-von-Gagern-Straße)

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg*innen,

mitten im Hitzesommer plant die Bundesregierung mit der Verabschiedung des Gebäudemodernisierungsgesetzes am Freitag, weiterhin den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen zu erlauben. Sie tut dies trotz absehbar gravierender Klimafolgen, steigender Heizkosten für Haushalte, massiver Planungsunsicherheit für Kommunen und freie soziale Träger sowie erheblicher Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit.

Ein breites Bündnis aus Umwelt- und Sozialverbänden kritisiert dieses Vorgehen mit einer gemeinsamen Protestaktion unter dem Motto „Zukunft nicht verheizen“ vor dem Reichstag. Zum Bündnis gehören der Berliner Mieterverein, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, GermanZero, Greenpeace, der Paritätische Gesamtverband, Soziale Wärmewende und der WWF Deutschland.

Das Bündnis erklärt: „Während die Klimakrise eskaliert und die nächste Hitzewelle schon vor der Tür steht, verheizt die Bundesregierung mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz sehenden Auges unsere Zukunft. Trotz Kritik von allen Seiten setzen Union und SPD weiter auf das Heizen mit fossilem Öl und Gas. Damit verschärfen sie die Klimakrise, treiben Heizkosten in die Höhe und verstärken Deutschlands fossile Abhängigkeit. Vermeintlich grüne Brennstoffe wie Biomethan, mit denen die Bundesregierung plant, sind weder klimaneutral noch in ausreichenden Mengen nachhaltig und zu bezahlbaren Preisen verfügbar. Wir fordern die Abgeordneten des Bundestags auf, diesem unverantwortlichen Gesetz nicht zuzustimmen.”

Die Organisationen fordern stattdessen einen verlässlichen Rahmen für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Heizungen zu schaffen, der Klimaschutz, bezahlbares Heizen und energiepolitische Unabhängigkeit gewährleistet.

Zur Bildaktion: In einer überdimensionierten Gasheizung werden Aktivist*innen verkleidet als Katherina Reiche, Friedrich Merz und Lars Klingbeil symbolisch das Klima und das Geld der Verbraucher*innen verfeuern. Die Bildaktion findet nur statt, wenn die Verabschiedung des Gebäudemodernisierungsgesetzes tatsächlich auf der Tagesordnung des Bundestages steht.

Sie erreichen bei der Bildaktion folgenden Personen:

Bilder der Aktion finden Sie im Anschluss ab ca. 9:30 Uhr unter diesem Link.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Bildaktion. Weitere Presseanfragen richten sie gerne auch an:

Mit freundlichen Grüßen

BUND-Pressestelle

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit mehr als 676.000 Mitgliedern und Unterstützer*innen einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Seit über 50 Jahren engagiert er sich unter anderem für eine ökologische Landwirtschaft, den Klimaschutz, den Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers. Finanziert durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ist der BUND unabhängig von Politik und Wirtschaft.

Hrsg.: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Nicole Anton (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

Weitere Storys: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Weitere Storys: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)