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Pressedienst: Valentinstag: Besserer Zugang zu einer Behandlung bei Erektionsproblemen – am Tag der Liebe über Sexualität sprechen

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Valentinstag: Besserer Zugang zu einer Behandlung bei Erektionsproblemen – am Tag der Liebe über Sexualität sprechen

Sexualität ist essenzieller Bestandteil einer Paarbeziehung: Leichter und sicherer Zugang zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion sind daher das A und O für betroffene Männer und ihre Partner:innen

Bad Homburg v. d. Höhe, 12. Februar 2024 — Am 14. Februar ist Valentinstag – traditionell der Tag der Liebe und der Blumen. Ein Medikament kann bei beiden Themen hilfreich sein. Sildenafil, bekannt als Wirkstoff zur Therapie der Erektilen Dysfunktion (ED), lässt Blumen länger aufrecht stehen. Diese Entdeckung hat eine Gruppe israelischer und australischer Wissenschaftler:innen gemacht, als sie untersuchten, wie man Obst, Gemüse und Blumen länger frisch halten kann. Das Ergebnis: Sildenafil erhöht die Haltbarkeit von Blumen in der Vase, indem es den Abbau von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) – einem zellularen Botenstoff – verlangsamt. Schnittblumen halten laut den Wissenschaftler:innen eine Woche länger, wenn eine kleine Menge Sildenafil in das Wasser gegeben wird1(siehe primäre Abbildung/Abbildung 1).

Blumen, Geschenke, ein schönes gemeinsames Erlebnis – viele Paare und Verliebte nutzen diesen symbolträchtigen Tag, um ihre Liebe zu feiern. Ein gutes Essen – ein schöner Abend danach – nicht für alle ist das völlig stressfrei. Denn es werden auch Erwartungen aufgebaut. Unter einem solchen Druck kann nicht jeder Mann wie gewünscht performen. Nicht selten steckt mehr dahinter: Körperliche und seelische Probleme können sich dauerhaft negativ auf die Potenz auswirken. Sexualität ist ein zentraler Bestandteil einer Beziehung, umso schlimmer, wenn er sich aus körperlichen Gründen nicht mehr verwirklichen lässt – für betroffenen Männer und ihre Partner:innen.

Let’s talk about Sex – Probleme nicht ignorieren

Was viele nicht wissen: Erektionsstörungen sind verbreitet und es trifft auch schon junge Männer, etwa ein Viertel der Männer bereits im Alter von 45 Jahren2. Neben körperlichen Ursachen, wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen oder einem Testosteronmangel, können – insbesondere bei jüngeren Männern – auch psychische Probleme wie Stress bei der Arbeit oder Belastungen in der Partnerschaft zu Erektionsstörungen führen. Glücklicherweise haben sich die Wahrnehmung und die Art und Weise, wie wir über Sex reden können, in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. „Eine erfüllte Sexualität ist sehr wichtig für das Selbstverständnis und das Wohlbefinden. Wir können heute besser über Potenzstörungen sprechen als vor 25 Jahren – und reden sowie verstehen ist wichtig“, so Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Jäger, Fellow des European Board of Urology (FEBU), Seniorpartner Urologische Praxisklinik Essen und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V. Heute ist Sexualität kein Tabuthema mehr. Vielmehr ist sie als wichtiger Teil des Lebens anerkannt und erfüllt eine Reihe von persönlichen und sozialen Bedürfnissen.3 „Auch wir Ärzte und Ärztinnen müssen Sorgen ernst nehmen und auf Männer zugehen“, so Jäger weiter. Denn nur 30 Prozent der Männer mit ED sind in ärztlicher Behandlung.4 Es muss also etwas getan werden, um die Patienten besser zu versorgen.

Erektile Dysfunktion ist keine Schande und kann behandelt werden

Seit einem Vierteljahrhundert gibt es wirksame medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten: Vor inzwischen mehr als 25 Jahren kam der erste Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) in Deutschland auf den Markt. Sildenafil hat dazu beigetragen, bei Männern mit ED die sexuelle Funktion und ihr Selbstwertgefühl wieder herzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.5 Ziel ist es nun, mehr Männern Zugang zur Therapie zu ermöglichen. Ein Gutachten aus dem Jahr 2023 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Entlassung von Sildenafil aus der Verschreibungspflicht positive Effekte auf die Gesundheit von Männern haben könnte. Durch eine Beratung in Apotheken über Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Erektilen Dysfunktion stehen können, ergibt sich die Chance, Patienten in eine strukturierte ärztliche Behandlung zu überführen. Außerdem ließe sich so die Beschaffung von Sildenafil aus dem Schwarzmarkt eindämmen. Das Medikament wird oftmals ohne vorherige ärztliche Konsultation und nach unkontrollierter Beschaffung aus Quellen außerhalb des nationalen Gesundheitssystems verwendet.4 „Teilweise enthalten illegal bezogene Präparate Schwermetalle. Manchmal ist die Konzentration des Wirkstoffs viel höher als deklariert, was dann nicht mehr unbedenklich ist, manchmal ist kein Wirkstoff enthalten“, so Jäger. Ein gesicherter und niedrigschwelliger Zugang über die Apotheken könnte die illegale Beschaffung reduzieren. Am Beispiel des Vereinigten Königreiches (UK) werden die Effekte einer Entlassung von Sildenafil aus der Verschreibungspflicht deutlich: Dort ist es gelungen, mehr Patienten in eine ärztliche Behandlung zu überführen.4 „Es gibt Behandlungsmöglichkeiten und wir müssen Männer ermutigen, sich behandeln zu lassen. Je einfacher der Zugang, desto leichter für die betroffenen Männer“, betont Jäger.

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1Siegel-Itzkovich J. Viagra makes flowers stand up straight. British Medical Journal 1999, Jul 31;319(7205):274.

2Hallanzy J et al. Erectile Dysfunction in 45-Year-Old Heterosexual German Men and Associated Lifestyle Risk Factors and Comorbidities: Results from the German Male Sex Study. Sexual Medicine 2019;7(1):26-34.

3Satcher D. The Surgeon General's Call to Action to Promote Sexual Health and Responsible Sexual Behavior. American Journal of Health, EducationAm 2001;32(6):356-368.

4Arnold M, Rottenkolber D. Public-Health-Impact eines möglichen OTC-Switches von Sildenafil 50 mg. https://inav-berlin.de/wp-content/uploads/2023/06/inav_Gutachten_Sildenafil-OTC-Switch.pdf (Zugriff Februar 2024).

5Leoni LA, Leite GS, Wichi RB, Rodrigues B et al. Sildenafil: two decades of benefits or risks? Aging Male. 2013;16(3):85-91.

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