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Mittwoch, 31. Mai 2006, 10.03 Uhr
Notizbuch

    München (ots) - Von der Uhr bis zur Potenzpille - Produktfälscher schädigen die Weltwirtschaft

    Die gefälschte Rolex für zehn Euro als Mitbringsel aus dem Urlaub freut, auch bei oft mangelnder Qualität, den Reisenden, ist den Original-Herstellern jedoch ein Dorn im Auge. Mittlerweile wird alles gefälscht, was Geld bringt: Ersatzteile für Autos und Flugzeuge, Lebensmittel, Medikamente und vieles mehr. Die Markenhersteller schlagen Alarm. Schätzungen zufolge beträgt der Anteil gefälschter Produkte am Welthandel bereits bis zu sieben Prozent. Der Wert beläuft sich auf rund 450 Milliarden Dollar. Die Unternehmen wehren sich und versuchen mit Rechtsanwälten und Detektiven die Fälscher ausfindig zu machen und ihnen das Handwerk zu legen. Aber die Gesetzgebung ist hier zu lasch. Die Europäische Kommission will jetzt reagieren und den Kampf gegen Produktpiraterie verstärken. So fordern die Politiker auch von Staaten wie China strengere Maßnahmen. Doch Fachleute sind sich einig: Der Kampf wird wohl kaum zu gewinnen sein. Ralf Schmidberger berichtet von Touristenmärkten in Bangkok, auf denen gefälschte Produkte verkauft werden, lässt Detektive und Markenhersteller zu Wort kommen und beobachtet Zollbeamte bei ihrer Arbeit.

    Außerdem im Notizbuch u.a.: - Richtig oder falsch? Wie lassen wir uns durch nachgemachte Töne täuschen? - Skandal in der Rupertstraße: Trachtenladen verkauft Dirndl aus Albanien

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