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Dienstag, 14. März 2006, 21.20 Uhr
GLASKLAR
Extremwinter und Treibhauseffekt
Was Klimaforscher dazu sagen

    München (ots) - Alle reden vom Treibhauseffekt und der Erderwärmung und dann schneit es wie schon lange nicht mehr. Kurz vor dem kalendarischen Frühlingsanfang hat der Winter noch einmal alle Register gezogen. Doch auch die Kältewelle der letzten Wochen widerspricht nach Meinung von Klimaforschern der Theorie vom Treibhauseffekt nicht. Extreme Wetterlagen sind auch ein Indiz dafür, dass das Klima instabiler geworden ist, Folge des Temperaturanstiegs von etwa 2 Grad in den letzten 100 Jahren. Mehr Niederschläge im Winter, Hitze und Dürre im Sommer sind schon lange keine Szenarien mehr aus ferner Zukunft. Die Auswirkungen sind bereits jetzt zu spüren: Verheerende Lawinenabgänge, Muren, Überschwemmungen und abschmelzende Gletscher, insgesamt mehr Niederschläge am Alpenrand und längere Dürreperioden in Nordbayern. Hinzukommen Veränderungen in der Vegetation und Existenzprobleme in Skiorten. Denn die globale Erwärmung bedeutet langfristig das Aus für viele Skigebiete unterhalb von 1500 m.

    Studiogast: Klimaforscher Prof. Wolfgang Seiler Moderation: Richard Gutjahr

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