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Donnerstag, 12. Januar 2006, 19.30 Uhr
Faszination Wissen
Das Magazin

    München (ots) - Überleben in Eis uns Schnee Winter in den Alpen - das heißt hoher Schnee, beißende Kälte, kaum Futter. Das Überleben ist für die Tiere schwierig. Einige, zum Beispiel das Murmeltier, halten deshalb Winterschlaf. Sie kühlen ihre Körpertemperatur bis auf 0°C herunter und senken so ihren Energieverbrauch und damit auch ihren Futterbedarf drastisch. Doch was ist mit Tieren wie Hirsch und Reh, die keinen Winterschlaf machen? Wie halten sie ihre Körpertemperatur, wenn das Futter so knapp ist? Den Biologen war das lange ein Rätsel. Jetzt haben sie ein riesiges Freigehege angelegt, um endlich hinter das Geheimnis des Rotwilds zu kommen. "Faszination Wissen" hat die Forscher bei ihrem Feldversuch begleitet. Mit Hilfe raffinierter Technik haben sie Verblüffendes herausgefunden: Hirsche und Rehe sind heimliche Winterschläfer. Sie verfallen in eine so genannte Kältestarre. Ohne wirklich zu schlafen, senken sie ihre Körpertemperatur so stark ab, dass sie im Winter kaum Futter brauchen.

    Weitere Themen:

    · Hypothermie - Wie Ärzte mit Kälte Leben retten · Die kältesten Orte in Bayern - Warum es an manchen Stellen   besonders eisig ist · Das Sterben der Bananen - Warum unsere Banane bedroht ist und wie   man sie zu retten versucht · Warum Frauen immer kalte Füße haben und wie man sie wieder warm   bekommt · Kuppel aus Eis - Wie Wissenschaftler versuchen, die Bautechnik zu   revolutionieren

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