Rohde & Schwarz

And the winner is... Rohde & Schwarz und VDE küren Sieger des Fallstudienwettbewerbs 2010

München (ots) - Das Finale des diesjährigen Fallstudienwettbewerbs konnte das Team der RWTH Aachen für sich entscheiden. Bereits zum siebten Mal veranstaltete Rohde & Schwarz, Weltmarktführer bei terrestrischen Fernsehsendern, gemeinsam mit dem VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) seinen internationalen Fallstudienwettbewerb. Studierende der Elektrotechnik aus Deutschland und Singapur waren aufgerufen, sich mit dem Thema digitales Fernsehen zu befassen. Nachdem sie ihr Können in entsprechenden Vorrunden bereits ein erstes Mal unter Beweis gestellt hatten, ging es beim Finale am 17. und 18. Juni in der Münchner Firmenzentrale noch einmal ans Eingemachte.

Zum Sieger des diesjährigen Fallstudienwettbewerbs wurde das Team "Gauß Krach" von der RWTH Aachen gekürt. Die Jury bestand aus Ingenieuren und Personalreferenten von Rohde & Schwarz. Die fünf Studierenden, Stefan Liebich, Vitaly Volevach, Moritz Schrey, Daniel Rüschen und Marius Cordts, nehmen ein Apple iPad sowie 2.000 Euro für ihre Hochschule mit nach Hause. "Als High-Tech-Unternehmen lebt Rohde & Schwarz von seinen Innovativen, dafür wollen wir die besten Köpfe weltweit gewinnen. Denn Rohde & Schwarz ist mit seinen technologischen Entwicklungen immer am Puls der Zeit - ganz gleich, ob wir neue Features für den Bereich Fernsehen oder für die Mobilfunk-Messtechnik entwickeln. Veranstaltungen wie der Fallstudienwettbewerb stellen für uns eine Möglichkeit dar, junge Ingenieure für das Unternehmen zu begeistern. Durch das Lösen realer Fälle bekommen sie zudem den Praxisbezug ihres Studiums hautnah zu spüren und werden motiviert, weiter am Ball zu bleiben", erklärt Michael Vohrer, Vorsitzender der Geschäftsführung.

175 Teilnehmer aus zwölf Hochschulen in Deutschland und Singapur hatten sich am Wettbewerb beteiligt und kämpften in den Vorausscheidungen vom 10. Mai bis 10. Juni um den Einzug ins Finale. Der diesjährige Fallstudienwettbewerb stand unter dem Motto "Move up to the next level! Die Zukunft des digitalen Rundfunks liegt in Ihrer Hand!" Dabei konnten sich die Teilnehmer an kniffligen Aufgaben rund um die Standards DVB-T und dessen Nachfolger DVB-T2 versuchen. Der Standard DVB-T, der über die Hausantenne digitales Fernsehen auf den Bildschirm bringt, ist seit 2002 auf dem Vormarsch. Indes steht bereits DVB-T2, die nächste Generation des digitalen Rundfunks, mit einer deutlich höheren Übertragungskapazität in den Startlöchern.

In den Vorrunden galt es für die Studierenden, die technischen Möglichkeiten von DVB-T2 auszuloten und die Vorteile gegenüber dem Vorgänger DVB-T herauszuarbeiten. Die Mission: Netz- und Service-Provider davon überzeugen, zeitnah DVB-T2 bei der Ausstrahlung ihrer Dienste einzusetzen. Dazu mussten die Jungingenieure verschiedene unabhängige Teilaufgaben lösen. Diese verlangten den Studenten dabei technisch fundiertes Wissen ab. Eine Aufgabe lautete beispielsweise: "Berechnen Sie den Mindest-DVB-T-Empfänger-Eingangspegel für die in Deutschland mehrheitlich übliche DVB-T-Sendernetzplanung für einen Gauß-Kanal und eine Tunerrauschzahl von 7 dB." Ziel war es, durch das Lösen der einzelnen Teilaufgaben eine Argumentationskette zu bilden und dem Plenum zu präsentieren.

Am 17. und 18. Juni traten die zwölf lokalen Gewinnerteams in der Rohde & Schwarz-Firmenzentrale in München in einer vertiefenden Fallstudie gegeneinander an. Wie bereits in den Vorrunden mussten die Studierenden bei ihrer Abschlusspräsentation nicht nur technisch überzeugen, sondern auch Lösungen präsentieren, die wirtschaftlich umsetzbar sind. Zudem wurden Soft Skills wie lösungsorientiertes Denken, Teamfähigkeit oder Präsentationstechnik bewertet.

Doch beim zweitägigen Finale hatten die angehenden Ingenieure nicht nur Schweißarbeit zu leisten, sie durften sich auch auf ein umfassendes Rahmenprogramm freuen. So wurde ihnen unter anderem ein erster Einblick in die Arbeitswelt von Rohde & Schwarz vermittelt. Ebenfalls auf der Agenda: eine Stadtrallye durch München.

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