Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH)
Europäische Laubholzindustrie braucht wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen
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Schwalmstadt, 22. September 2026 – Der Europaabgeordnete und Sprecher für Agrar- und Waldpolitik Martin Häusling (Die Grünen) hat das Unternehmen ABALON HARDWOOD in Hessen besucht. Gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens, der European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) und des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) diskutierte er über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der europäischen Laubholzindustrie. Im Mittelpunkt standen die Sicherung der Rohstoffversorgung, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Verarbeitung und die Stärkung europäischer Wertschöpfungsketten.
Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.
Martin Häusling, MdEP besucht ABALON HARDWOOD HESSEN
Europäische Laubholzindustrie braucht wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen
Schwalmstadt, 22. September 2026 – Der Europaabgeordnete und Sprecher für Agrar- und Waldpolitik Martin Häusling (Die Grünen) hat das Unternehmen ABALON HARDWOOD in Hessen besucht. Gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens, der European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) und des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) diskutierte er über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der europäischen Laubholzindustrie. Im Mittelpunkt standen die Sicherung der Rohstoffversorgung, die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Verarbeitung und die Stärkung europäischer Wertschöpfungsketten.
Wertschöpfung in Europa halten
Europäisches Laubholz ist ein hochwertiger und nachwachsender Rohstoff, der aus den weltweit mit am nachhaltigsten bewirtschafteten Wäldern kommt und unter anderem für Möbel, Fußböden und im Innenausbau eingesetzt wird. Gleichzeitig steht die Branche unter wachsendem wirtschaftlichem Druck. Hohe Produktionskosten, zunehmende regulatorische Anforderungen und der internationale Wettbewerb um hochwertiges Rundholz belasten die europäischen Verarbeiter.
Besonders die steigende Nachfrage nach Rundholz aus Staaten außerhalb der Europäischen Union verschärft die Situation. Wenn europäisches Rundholz unverarbeitet exportiert wird, gehen Wertschöpfung, Arbeitsplätze insbesondere im ländlichen Raum und Investitionspotenziale in Europa verloren. Die Branche fordert daher, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Verarbeitung des heimischen Rohstoffs innerhalb Europas stärken.
„Der Austausch mit Martin Häusling, MdEP, war eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass moderne Laubholzsägewerke Teil der Lösung im Rahmen der Forst- und Holz-Wertschöpfungskette hin zu einer zirkulären Bioökonomie sind“, erklärte Roland Feit, Executive Director of Sales bei ABALON HARDWOOD. „Europa verfügt über hervorragende Laubholzressourcen und nur ihre Nutzung sichert die positiven Klimawirkungen für die europäischen Gesellschaften. Entscheidend ist, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass diese Rohstoffe möglichst auch in Europa verarbeitet werden. Damit sichern wir nicht nur regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum, sondern schaffen auch die Grundlage für Investitionen und innovative Produkte aus einem nachhaltigen Rohstoff.“
Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe stärken
Die Teilnehmer machten deutlich, dass europäisches Laubholz ein strategischer, nachwachsender Rohstoff und ein wettbewerbsfähiger politischer Rahmen Grundlage für eine starke europäische Laubholzindustrie sind. Unsere Betriebe sind auf eine verlässliche Rohstoffversorgung und wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen angewiesen. „Gerade vor dem Hintergrund zahlreicher Betriebsschließungen in den vergangenen Jahren muss die europäische Politik zusätzliche Belastungen vermeiden und Investitionen in eine moderne und ressourceneffiziente Verarbeitung ermöglichen“, erklärt Diego Benedetti, Economic Affairs Director der EOS.
Bei einem Rundgang durch die Produktion informierte sich Häusling über die Verarbeitungsschritte und die Anforderungen an eine wettbewerbsfähige Laubholzproduktion und gewann einen Einblick, wie europäisches Laubrundholz mit modernen Technologien möglichst effizient und vollständig zu hochwertigen Produkten verarbeitet werden kann.
Nachhaltige Waldbewirtschaftung und industrielle Nutzung zusammendenken
Zum Abschluss unterstrichen die Teilnehmer die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Politik und Industrie. „Nachhaltige Waldbewirtschaftung, eine leistungsfähige Holzindustrie und die langfristige Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz müssten gemeinsam betrachtet werden,“ betont Julia Möbus, Geschäftsführerin des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH).
Künftige europäische Regelungen sollten deshalb dazu beitragen, die heimische Verarbeitung zu stärken, Investitionen zu ermöglichen und möglichst viel Wertschöpfung aus europäischen Holzressourcen innerhalb Europas zu halten.
Pressekontakt:
Deutsche Säge- und Holzindustrie Leiter Politik und Kommunikation Johannes König Chausseestraße 99 10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00 Fax: +49 30 2061 399-89 E-Mail: presse@zukunft-holz.de Internet: www.zukunft-holz.de
Lobbyregisternummer: R000346
Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.