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Tagesgeldindex Februar 2018: Versuch-und-Irrtum-Prinzip

Tagesgeldindex Februar 2018: Versuch-und-Irrtum-Prinzip
Realrendite beim Tagesgeld - Zinsen vs. Inflation im Februar 2018 - Tagesgeldvergleich.net

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Durchschnittliche Tagesgeldzinsen aktuell bei 0,19 % - Banken und Sparkassen mit Filialgeschäft reduzieren Sparzinsen praktisch auf null

Leipzig, 06.02.2018 - Ein kleiner Lichtblick zum Stichtag 1. Februar 2018: Der durchschnittliche Tagesgeldzins kletterte um einen Basispunkt auf 0,19 % - ein Plus von 5,56 % zum Vormonat. Allzu sehr sollten sich Sparer aber nicht freuen. Im Bereich der Top-5-Zinsen bröckelt die Spitze langsam weiter weg. Der Durchschnittszins der besten fünf Anbieter sank im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 1. Februar 2018 von 0,81 % auf 0,80 %, was einem Minus von 1,23 % entspricht. Das Fachportal Tagesgeldvergleich.net berechnet den Tagesgeldindex monatlich auf Basis der Neukundenzinsen von 128 Angeboten. Die Erhebung erfolgt für Einlagen von 5.000 und 50.000 Euro.

Der gesamte Tagesgeldindex für Februar 2018 findet sich unter http://www.tagesgeldvergleich.net/statistiken/zinsentwicklung-tagesgeld-monatsvergleich.html

Neue Angebote, weniger Zinsen

Die Anpassung der Durchschnittszinsen im Frühjahr lässt sich primär auf den Einstieg von zwei Anbietern in den Tagesgeldvergleich zurückführen. Neu gelistet wurden das Tagesgeld der CreditPlus Bank mit 0,56 % und das Kommunalkredit Invest Tagesgeld mit 0,31 %. Die Redaktion testete zudem beide Angebote, wobei sich die CreditPlus Bank mit einer Wertung von 3,76 von 5,00 Punkten auf dem 5. Platz im Echtzeit-Test von Tagesgeldvergleich.net einsortierte.

Gleichzeitig mit dem Einstieg der neuen Anbieter gab es insgesamt sechs Zinssenkungen im genannten Zeitraum. Die Zinsen fielen zwischen einem und neun Basispunkten. Unter anderem reduzierte die Mainzer Volksbank die Zinsen des Geldmarktkontos auf 0,00 %. "Speziell Institute mit vielen Privatkunden und Filialgeschäft haben die Verzinsung ihrer Sparprodukte inzwischen auf null reduziert", erklärt Daniel Franke von Tagesgeldvergleich.net. "Gleichzeitig wird an Servicegebühren und Leistungen geschraubt - mitunter nach dem Versuch und Irrtum-Prinzip, wie wir feststellen. Für Kunden nicht immer transparent."

Es wird weiter gespart

Die Zinsen sinken, gespart wird trotzdem. Das Volumen des Neugeschäfts der Banken für täglich fällige Einlagen privater Haushalte erreichte zuletzt eine neue Rekordmarke von 1.322,090 Milliarden Euro - ein Plus von 0,56 % zum Vormonat.

Tipp des Monats

Alternativ zum Tagesgeld sind Festgelder mit kurzen Laufzeiten interessant. Derzeit solide mit garantierten 0,85 % ausgestattet ist das 6-monatige Festgeld der HSH Nordbank. Die Mindesteinlage liegt bei 1,00 Euro.

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