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Bitcoin: Transaktionsgeschwindigkeit reicht bestenfalls für die Dorfsparkasse

Transaktionsgeschwindigkeit von Kryptowährungen und Zahlungsdienstleistern im Vergleich
Transaktionsgeschwindigkeit von Kryptowährungen und Zahlungsdienstleistern im Vergleich

Vergleich der max. Transaktionsgeschwindigkeit von 12 Kryptowährungen und Zahlungsdienstleistern in der Übersicht - Weshalb der Bitcoin sich nicht als generelles Zahlungsmittel eignet

Leipzig, 11.12.2017 - Wie zahlen wir in der Zukunft? Wahrscheinlich digital. "Aller Wahrscheinlichkeit aber nicht überall mit Bitcoins", erklärt jetzt Daniel Franke von Kreditkarte.net. "Die Transaktionsgeschwindigkeit des Bitcoins ist viel zu niedrig. Andere Kryptowährungen sind hier wesentlich leistungsfähiger" Dies belegt ein Blick auf die Anzahl an maximalen Transaktionen pro Sekunde, die mit Kryptowährungen bzw. Zahlungsdienstleistern möglich sind. Beim klassischen Bitcoin liegt der Wert bei 7 (!). Zum Vergleich: Die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei PayPal lässt 450 Transaktionen pro Sekunde zu, VISA sogar theoretisch bis zu 56.000 und das chinesische Onlinebezahlsystem Alipay bis zu 256.000. Bei der Kryptowährung Stellar Lumens sind immerhin 4.000 Transaktionen pro Sekunde möglich.

"Die Transaktionsgeschwindigkeit des Bitcoins reicht damit bestenfalls für eine Dorfsparkasse, nicht aber als globales Zahlungssystem", so Daniel Franke weiter.

Ein Vergleich von 12 Zahlungsdienstleistern/Kryptowährungen hinsichtlich ihrer max. Transaktionsanzahl pro Sekunde findet sich unter https://www.kreditkarte.net/kryptowaehrungen/

Teure Transaktionskosten

Darüber hinaus seien die Kosten pro Transaktion beim Bitcoin inzwischen exorbitant. Für eine mittlere Transaktionsgröße berechnete das Fachportal einmalige Kosten von knapp 9,95 Euro. Für andere Kryptowährungen wie DASH (Digital Cash) oder Ether fielen entsprechende Kosten von 6 bzw. 17 Cent an.

Komplexität als Hindernis

Ein elementares Problem beim Bitcoin sei zudem, dass sich Kryptowährungen kaum in ein oder zwei Sätzen erklären lassen, was Risiken beinhalte. "Bitcoins sind hochkomplex und nur bedingt als generelles Zahlungsmittel geeignet. Wir sehen Bitcoins eher als Teil eines Anlageportfolios, aber nicht für den Einkauf an der Supermarktkasse", schließt Daniel Franke.

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