Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V.

Betonbohr- und -sägebranche verhalten optimistisch: Unterstützung durch Konjunkturprogramm der Bundesregierung

Bad Arolsen (ots) - "Die Talsohle ist erreicht, jedoch noch nicht durchschritten", mit diesen Worten skizziert Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen, die Situation der Branche. "Im Zuge der Wirtschaftskrise verzeichnet die Mehrzahl unserer Mitglieder Auftrags- und Umsatzrückgänge, wenn auch regional in unterschiedlichem Maße." Stärker betroffen seien Ostdeutschland sowie Betriebe mit hohem Auftragsvolumen aus dem Bereich der Automobilindustrie. Die Umsatzzahlen liegen heute deutschlandweit durchschnittlich auf dem Niveau von 2006. Positiv: Während die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland bis August 2009 um 15,5 Prozent anstieg, ist eine solche Entwicklung unter den Mitgliedsbetrieben nicht erkennbar. Für 2010 erwartet der Branchenverband eine leichte Belebung sowie Effekte des staatlichen Konjunkturprogramms.

Hersteller unter Druck

Betroffen sind auch die Hersteller der Betonbohr- und -sägetechnik. "Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage stellen Anwender ihre Investitionsentscheidungen zurück, das führte 2009 zu Einbrüchen bei den Maschinenumsätzen, teilweise um bis zu 50 Prozent", erklärt Bernd Schmitz, stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes und Vertreter der Herstellerfirmen. "Positiv ist dagegen der Absatz von Verschleißteilen und Werkzeug auf Vorjahresniveau, zeigt es doch, dass die Anwenderfirmen bestehende Aufträge umsetzen." Im Bauma-Jahr 2010 rechnet Schmitz mit einer leichten Belebung und erwartet Steigerungen von bis zu fünf Prozent, damit wäre das Umsatzniveau von 2003 erreicht.

Impulse durch Konjunkturprogramm

Die von der Bundesregierung verabschiedeten staatlichen Förderungen konzentrieren sich auf Instandhaltung und Modernisierung im Bestand - einem Schwerpunkt der Betonbohr- und -sägebranche. Relevant sind beispielsweise das CO2-Gebäudesanierungsprogramm oder der Investitionspakt zur Sanierung von Schulen, Kindergärten, Sportstätten und sozialer Infrastruktur. "Dank der staatlichen Maßnahmen rechnen wir 2010 mit neuen Impulsen für die Auftragsvergabe aus privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereichen, sodass unsere Fachbetriebe indirekt von dem Förderprogramm der Bundesregierung profitieren", prognostiziert Springer abschließend.

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