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Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Fastnacht, Fasching, Karneval: Es richtig krachen lassen mit Gehörschutz

Mainz (ots)

Tröten, Trillerpfeifen, Konfettikanonen - ohrenbetäubend laut geht es mitunter zum Höhepunkt der närrischen Zeit in den Hochburgen von Karneval, Fastnacht und Fasching zu. Damit vom fröhlichen Feiern weder Hörverlust noch Tinnitus zurückbleiben, rät der Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), Eberhard Schmidt: "Wer sein Gehör bestmöglich vor Langzeitschäden bewahren will, sollte bei großer Lautstärke Gehörschutz tragen."

Bei einer anhaltenden Lärmeinwirkung ab etwa 85 Dezibel (dB) kann das Gehör irreversibel Schaden nehmen. Das gilt auch bei plötzlichen Geräuschen mit einem hohen Schalldruckpegel, wie einem lauten Knall.

"Ein platzender Luftballon oder eine Trillerpfeife nah am ungeschützten Ohr reichen aus, um das Gehör zu gefährden", sagt Hörakustiker Schmidt und räumt mit Vorurteilen auf: "Gehörschutz ist kein Stimmungsdämpfer. Im Gegenteil, er sorgt dafür, dass man unbeschwerter feiern kann."

Schmidts Expertentipp: "Neben einfachen Einweg-Ohrstöpseln, die oft drücken und nicht richtig passen, gibt es auch individuell maßangefertigten Gehörschutz, der kaum spürbar im Gehörgang sitzt. Zudem können Hörakustiker in diesen Gehörschutz Filter einsetzen, die Stimmen verständlich durchklingen lassen. So ist das Gehör bestmöglich geschützt, aber man kann sich trotzdem unterhalten und bekommt die Stimmung wunderbar mit."

Als Pädakustiker ist Hörakustiker-Meister Eberhard Schmidt zusätzlich auf das empfindliche Kindergehör spezialisiert. Er appelliert an Eltern, auch an Gehörschutz für die Ohren der jungen Jecken und Narren zu denken: "Für ältere Kinder und Jugendliche kann sich maßangefertigter Gehörschutz lohnen. Er ist klein und bei regelmäßiger Reinigung vielfach einsetzbar auch nach Rosenmontag und Faschingsdienstag, zum Beispiel bei Musikfestivals, Stadionbesuchen oder Partys. Für kleine Kinder eignet sich Kapselgehörschutz. Die sogenannten 'Micky Mäuse' sind einfach zu handhaben und können bei Bedarf schnell aufgesetzt werden."

In den mehr als 7.500 Hörakustiker-Fachbetrieben in Deutschland gibt es Beratung zu unterschiedlichen Gehörschutzlösungen. Dort werden auch professionelle Hörtests zumeist kostenlos durchgeführt. "Hält ein Dauerton im Ohr auch nach Aschermittwoch noch an oder klingt alles dumpf, sollte man das Gehör so bald wie möglich überprüfen lassen", empfiehlt Schmidt.

Hörakustiker-Fachbetriebe in Wohnortnähe:

https://www.hoerakustiker-suche.de/

Mehr Informationen rund ums Hören:

https://www.richtig-gut-hoeren.de

Pressekontakt:

Sabine Weiler-Bion, Bundesinnung der Hörakustiker KdöR,
weiler-bion@biha.de

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

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