DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
21. Junioren Rettungspokal: Bundesweit beste Nachwuchs-Retter der DLRG treffen sich in Lippstadt und Paderborn
21. Junioren Rettungspokal: Bundesweit beste Nachwuchs-Retter der DLRG treffen sich in Lippstadt und Paderborn
Bad Nenndorf. Vom 27. bis 30. Juni schicken die Landesverbände der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihre besten Nachwuchsathleten zwischen 14 und 18 Jahren ins Rennen um den 21. Junioren Rettungspokal. Rund 160 junge Rettungssportlerinnen und Rettungssportler treffen sich zunächst am Wochenende in der Schwimmoper Paderborn. Zu Wochenbeginn fallen die Entscheidungen in der Gesamtwertung im Strandbad Alberssee in Lippstadt.
In Paderborn werden am 27. und 28. Juni die Disziplinen im Schwimmbad durchgeführt. Dabei stellen die Athleten ihre Fähigkeiten im Umgang mit Rettungsmitteln wie Flossen und Gurtretter unter Beweis, tauchen unter Hindernissen hindurch und schleppen mit Wasser gefüllte Rettungspuppen über die Bahn. In den beiden Tagen darauf (29. und 30. Juni) kämpfen die Junioren am Badestrand und im See um Medaillen und Punkte für die Gesamtwertung. In den Strand- und Freigewässerdisziplinen sind Schnelligkeit beim Laufen und Schwimmen ebenso gefragt wie das sichere Beherrschen von Geräten zur Rettung im Wasser, etwa das Rettungsbrett, das einem Surfbrett ähnelt, oder dem kajakähnlichen Rettungsski. Die Königsdisziplin ist ein Triathlon aus Schwimmen, Rettungsski- und Rettungsbrett-Rennen, genannt Oceanman beziehungsweise Oceanwoman.
Rom und Port Elizabeth in Sicht
Mit dem Junioren Rettungspokal steht für einige der besten deutschen Nachwuchs-Rettungssportler zugleich ein wichtiger Formtest für den Auftritt auf internationaler Bühne bevor. Die Veranstaltung zählt zu den Qualifikationswettkämpfen für die Junioren-Weltmeisterschaften 2026, die im Dezember in Port Elizabeth (Südafrika) stattfinden werden.
Ein besonderes Augenmerk liegt beim Junioren Rettungspokal in Paderborn und Lippstadt auf den Mitgliedern der Nachwuchs-Nationalmannschaft der DLRG, die Ende Juli bei den Junioren-Europameisterschaften in Italiens Hauptstadt Rom an den Start gehen wird. Dem zehnköpfigen Aufgebot gehören mit Lennart Albert aus Rheda-Wiedenbrück sowie Anton Kirsch und Jelena Aleksic von der DLRG Verl gleich drei Athleten aus dem Landesverband Westfalen an.
Titelverteidiger mit Heimspiel
Die Konkurrenz dürfte es den Titelverteidigern aus Westfalen auch in diesem Jahr nicht leicht machen. Ob die Juniorinnen und Junioren ihren Erfolg aus dem Vorjahr in Bremen nun beim Heimspiel wiederholen können, entscheidet sich nach vier langen Wettkampftagen in Paderborn und Lippstadt.
Das Programm des 21. Junioren Rettungspokals der DLRG umfasst für die 14- bis 18-jährigen Athleten insgesamt zwölf Einzel- und zehn Staffeldisziplinen. Die Wettbewerbe in der Schwimmoper (Schützenweg 1B, 33102 Paderborn) und im Strandbad Alberssee (Seeuferstrasse 15, 59558 Lippstadt) starten an allen vier Tagen um 9 Uhr. Neben der besten Auswahl der 14 teilnehmenden Landesverbände ermittelt die DLRG auch die beste Mehrkämpferin und den besten Mehrkämpfer.
Über den Rettungssport
Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.
Alle Ergebnisse werden zu finden sein unter dlrg.de/jrp . Darüber hinaus berichten wir auf Facebook und Instagram (@dlrgrettungssport). Druckfähige Bilder (Archivmaterial) gibt es im DLRG Medienportal .
Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, Mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de