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Mannschaftsbronze für DLRG-Team bei Rettungsschwimmer-WM Rescue 2010

Bad Nenndorf (ots) - Am letzten Wettkampftag fangen die deutschen Athletinnen und Athleten bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen das italienische Team noch ab. Australien siegt vor Neuseeland. Ägyptische Herren-Sprintstaffel gewinnt Gold für den Ausrichter.

Wie schon bei der Weltmeisterschaft 2008 war es ein knappes Rennen zwischen der deutschen Nationalmannschaft und dem italienischen Team um den dritten Platz bei der Rescue 2010. Doch diesmal hatte das DLRG-Team um Bundestrainerin Birgit Ramisch das bessere Ende für sich und konnte den 42-Punkte-Rückstand aus den Wettkämpfen in der Schwimmhalle (6. und 7. Oktober) in den zwei Freigewässer-Wettkampftagen (8. und 9. Oktober) am Marmoura Beach in Alexandria (Ägypten) noch zu einem am Ende überzeugenden 534 zu 515 Punkte-Vorsprung drehen. Schon nach den Wettkämpfen des ersten Freigewässertages hatten die DLRG-Rettungssportler den Vorsprung der Italiener verkürzt, konnten am Finaltag noch einmal zulegen und sich die entscheidenden Punkte für den dritten Platz der Gesamtwertung sichern. Neben guten Staffelleistungen u.a. bei Beach-Relay (Strandsprintstaffel), Oceanman- und Oceanwoman-Relay (Rettungs-Triathlon-Staffel) sowie der Board Rescue (Rettungsbrett-Staffel) trugen Julia Schatz und David Loosen in den Technikdisziplinen Ski Race (Rettungskajak-Rennen), Board Race (Rettungsbrett-Rennen) und im Oceanman (Rettungstriathlon) sowie Benjamin Kappler und Christian Ertel beim Beach Sprint (Strandsprint) und den Beach Flags maßgeblich zu dieser Aufholjagd bei.

Zusammen mit den Einzelweltmeistertiteln aus der Halle von Aline Hundt (100 m Retten mit Flossen), Marcel Hassemeier (100 m Retten mit Flossen und Gurtretter) und Christian Ertel (100 m Retten mit Flossen) und den Staffelweltmeisterschaften der Herren in der 4 x 50 m Hindernisstaffel und der 4 x 50 m Gurtretterstaffel sowie insgesamt 13 Medaillen aus den Schwimmhallen-Tagen konnte sich die Bundestrainerin über eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung ohne Ausfälle freuen und einen verdienten Podestplatz für ihre Mannschaft feiern.

An der Spitze der Gesamtwertung konnten die Australier einmal mehr ihre Dominanz im Freigewässer in die Waagschale werfen und so einen Rückstand aus den Schwimmhallentagen gegenüber Neuseeland noch wettmachen, obwohl sich die "Kiwis" kräftig wehrten. Am Ende standen genau 800 Punkte für Australien zu Buche, das neuseeländische Team sammelte 776 Punkte und freute sich über Silber in der Gesamtwertung. Freude gab es am letzten Tag der Nationalmannschaftswettkämpfe auch bei den ausrichtenden Ägyptern: In der Herrensprintstaffel (Beach Relay) konnten sie eine Goldmedaille für das Ausrichterland gewinnen.

Weitere Informationen und eine Auflistung der Finalplatzierungen der deutschen Athleten unter http://www.presseportal.de/go2/Ergebnisse

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