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Verloren im Tarifdschungel - Tarifsuche auf Mobilfunk-Websites

Köln (ots)

Jeder vierte Mobilfunkkunde ist bei der Suche nach
einem persönlich passenden Handy-Tarif auf den Websites namhafter
Mobilfunk-Provider überfordert. Zudem sind fast 30 Prozent mit der
Gesamtqualität des Internetangebots der Telekommunikationsunternehmen
unzufrieden.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Tarifsuche auf
Mobilfunk-Websites" des Kölner Marktforschungs- und
Beratungsinstituts psychonomics AG. Über 400 zufällig ausgewählte
Test-Nutzer waren aufgefordert, auf den Internetseiten von BASE,
E-plus, mobilcom, O2 Germany, TALKLINE, T-Mobile und Vodafone D2 nach
einem persönlich geeigneten Handy-Tarif zu suchen. Zudem wurde die
Gesamtqualität der Websites aus Nutzersicht verglichen.
Am besten gelang den Testern die Tarif-Recherche auf den Websites
von T-Mobile (www.t-mobile.de) und O2 (www.o2-online.de). O2 erhielt
im Nutzertest auch bei der Gesamtqualität seines Internetangebots die
höchsten Zufriedenheitswerte.
Dass nicht allein der erste Eindruck entscheidet, zeigt das
Beispiel Vodafone D2 (www.vodafone.de): Der Vodafone-Startseite
gelingt es unter allen getesteten Websites zwar mit am besten, die
Aufmerksamkeit und Neugier der Besucher User zu wecken; allerdings
liegt der Anteil der Nutzer, die die Tarif-Suchaufgabe am liebsten
vorzeitig abgebrochen hätte, hier mit 40 Prozent noch um einiges
höher als bei den Wettbewerbern (durchschnittlicher Abbruchwunsch:
26%).
WEBSITES NUTZERFREUNDLICHER GESTALTEN
Ein Hauptgrund für die eingeschränkte Nutzerfreundlichkeit
(Usability) der Mobilfunk-Websites in punkto Tarifsuche liegt darin
begründet, dass viele Anbieter auf eine verwirrende Vielzahl
möglicher Tarife gleichzeitig hinweisen. Die Usability-Experten von
psychonomics mahnen einen deutlich stärkeren Fokus auf die
Nutzerbedürfnisse an: "Ziel sollte es sein, den Kunden mit
vorstrukturierten Schritten effektiv zum individuell passenden Tarif
zu führen. Wenn teilweise bis zu 70 Alternativ-Angebote zur Wahl
stehen, ist es kaum verwunderlich, wenn der Nutzer seine
Informationssuche frustriert abbricht", so Christian Escher von der
psychonomics AG. "Auf diese Weise gehen den Unternehmen potenzielle
Kunden meist schnell wieder verloren".
Die psychonomics-Studie weist die Mobilfunk-Provider auf eine
weitere Schwachstelle hin: Websites sollten stärker als bisher "die
Sprache der Kunden sprechen". Denn diese suchen in der Regel zu
Beginn der Tarif-Suche weniger nach Tarifbezeichnungen oder
Produktmarkennamen, sondern nach einem Tarif, der dem individuellen
Telefonverhalten entspricht. Studienleiter Christian Escher bringt es
auf den Punkt: "Wie soll ein Neueinsteiger oder ein wechselbereiter
Kunde wissen, was sich hinter Bezeichnungen wie 'O2 Genion' oder
'Vodafone Fun' verbirgt? Weitaus intuitiver und nahe liegender ist
es, wenn er zunächst etwa nach 'Tarifen für Vieltelefonierer' oder
'Wochenend-Tarifen' suchen kann."
Die Studie "Tarifsuche auf Mobilfunk-Websites" kann über die
psychonomics AG bestellt werden. Studienleiter ist Herr Christian
Escher - T: +49 (0)221-42061-323 - E-Mail: 
christian.escher@psychonomics.de

Pressekontakt:

Ansgar Metz
Leiter Unternehmenskommunikation
psychonomics AG
T +49 (0)221-42061-326
E-Mail: ansgar.metz@psychonomics.de

Original-Content von: YouGov Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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