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BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.

Zeitungsverleger erwarten Klage der Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof

Berlin (ots)

Die Entscheidung des EU-Ministerrats, Tabakwerbung
in der Europäischen Union ab 2005 zu verbieten, sei ein klares Votum
gegen die Kommunikationsfreiheit und damit auch gegen die
Pressefreiheit, erklärte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
(BDZV) heute in Berlin. Es sei unverantwortlich, wie die Bürger der
EU durch solche politischen Entscheidungen regelrecht entmündigt
würden. Außerdem werde durch Werbeverbote den Medien die
wirtschaftliche Grundlage entzogen. "Ohne Werbung gibt es keine
publizistische Leistung in den Medien", sagte ein Sprecher des BDZV.
Wer die Werbung für legal hergestellte Produkte verbiete, spiele mit
der Existenz der Medienunternehmen und hunderttausender von
Arbeitsplätzen allein in Deutschland.
Der BDZV setzt darauf, dass die Bundesregierung jetzt erneut vor
dem Europäischen Gerichtshof gegen das Tabakwerbeverbot klagen wird.

Rückfragen bitte an:

Bereich Kommunikation und Multimedia
Hans-Joachim Fuhrmann
Tel.: 030 / 726298 - 210
Fax: 030 / 726298 - 217
E-Mail: fuhrmann@bdzv.de

Anja Pasquay
Tel.: 030 / 726298 - 214
Fax: 030 / 726298 - 217
E-Mail: pasquay@bdzv.de

Original-Content von: BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., übermittelt durch news aktuell

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