Tagung an der Uni Osnabrück: Die „Emslandlager“ als Konfliktlandschaft in Transformation
Wie lassen sich ehemalige, räumlich weit verteilte nationalsozialistische Lagerstandorte und ihre materiellen Überreste sichtbar machen, digital dokumentieren und repräsentieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Abschlusstagung des Projekts „Die ‚Emslandlager‘ als Konfliktlandschaft in Transformation“ am 24. und 25. September 2026 an der Universität Osnabrück.
Die „Emslandlager“ als Konfliktlandschaft in Transformation
Tagung zu digitaler Erinnerungskultur und Gedenkstättenpädagogik an der Uni Osnabrück
Wie lassen sich ehemalige, räumlich weit verteilte nationalsozialistische Lagerstandorte und ihre materiellen Überreste sichtbar machen, digital dokumentieren und repräsentieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Abschlusstagung des Projekts „Die ‚Emslandlager‘ als Konfliktlandschaft in Transformation“ am 24. und 25. September 2026 an der Universität Osnabrück.
Das Projekt wird von der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung der Universität Osnabrück, der Professur für Didaktik der Geschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Gedenkstätte Esterwegen durchgeführt.
Dabei werden sowohl die historischen Orte selbst als auch Prozesse ihrer Deutung und Vermittlung in den Blick genommen. Die Tagung verbindet Perspektiven aus Geschichtswissenschaft, Geschichtsdidaktik und Gedenkstättenarbeit und fragt danach, welche Möglichkeiten digitale Formate für die Auseinandersetzung mit historischen Orten eröffnen und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
„Die ehemaligen Lagerstandorte sind heute sehr unterschiedlich sichtbar. Manche sind als Erinnerungsorte präsent, andere sind im Alltag kaum noch als historische Orte erkennbar“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Christoph Rass von der Universität Osnabrück. „Die digitale Dokumentation eröffnet neue Möglichkeiten, diese Orte zu erfassen, ihre Geschichte zu vermitteln und unterschiedliche Perspektiven auf ihre Bedeutung sichtbar zu machen.“
Auf dem Tagungsprogramm stehen unter anderem Panels zu den Themen „Die Emslandlager als Konfliktlandschaft lesen“ und „Digitalität und Partizipation“ sowie eine Exkursion zum Erinnerungsort Lager Dalum. Dort spielen auch praktische Fragen der digitalen Dokumentation eine Rolle. Ein Workshop widmet sich der Weiterverarbeitung von Digitalisaten zu digitalen 360°-Rundgängen.
Die Tagung möchte damit nicht nur die Ergebnisse des Projekts präsentieren, sondern zugleich Raum für einen fachlichen Austausch über Erinnerungskultur, Digitalität, Partizipation und historische Bildungsarbeit schaffen.
Das ausführliche Tagungsprogramm findet sich auf der Seite der Neuesten Geschichte und Historischen Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte per Mail unter imke.selle@uni-osnabrueck.de an.
Weitere Informationen für die Medien:
Imke Sofie Selle, Universität Osnabrück
Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung
Cornelia Achenbach, Universität Osnabrück Kommunikation und Marketing / Redakteurin Neuer Graben 29/Schloss, 49074 Osnabrück
E-Mail: cornelia.achenbach@uni-osnabrueck.de
Weiteres Material zum Download Dokument: 127_PM_Emslandlager_September_2026.docx