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Ein prägender Rechtswissenschaftler: Die Universität Osnabrück trauert um Prof. Dr. Jörn Ipsen

Ein prägender Rechtswissenschaftler: Die Universität Osnabrück trauert um Prof. Dr. Jörn Ipsen
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Die Universität Osnabrück trauert um Professor Dr. Jörn Ipsen, der am 31. Januar verstarb und zur Gründergeneration des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität gehörte. „Mit seinem unermüdlichen und klugen Einsatz hat er nicht nur das öffentliche Recht sowohl am Fachbereich Rechtswissenschaften als auch in Niedersachsen, sondern auch unsere Universität als Ganzes über Jahrzehnte geprägt. Jörn Ipsen blieb der Universität Osnabrück auch nach dem Eintritt in den Ruhestand verbunden und war ein geschätzter Ratgeber. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, so Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl.

016/2026 5.2.2026

Ein prägender Rechtswissenschaftler

Die Universität Osnabrück trauert um Prof. Dr. Jörn Ipsen

Die Universität Osnabrück trauert um Professor Dr. Jörn Ipsen, der am 31. Januar verstarb und zur Gründergeneration des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität gehörte. „Mit seinem unermüdlichen und klugen Einsatz hat er nicht nur das öffentliche Recht sowohl am Fachbereich Rechtswissenschaften als auch in Niedersachsen, sondern auch unsere Universität als Ganzes über Jahrzehnte geprägt. Jörn Ipsen blieb der Universität Osnabrück auch nach dem Eintritt in den Ruhestand verbunden und war ein geschätzter Ratgeber. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, so Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl.

Jörn Ipsen, geboren 1944, war bis zu seiner Pensionierung 2012 ordentlicher Professor an der Universität Osnabrück und seit der Gründung 1989 Direktor des damaligen Instituts für Kommunalrecht. Von 2007 bis 2013 amtierte er als Präsident des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs.

Ipsen studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Göttingen und arbeitete nach dem ersten Staatsexamen 1970 an einer Dissertation mit dem Titel „Richterrecht und Verfassung“, mit der er 1974 an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen promoviert wurde. Nach dem Referendariat wurde er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen, wo er sich 1980 für die Fächer „Öffentliches Recht und Juristische Methodenlehre“ habilitierte.

Nach Lehrstuhlvertretungen in Tübingen und Göttingen nahm Ipsen 1981 einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Osnabrück an. Von 1990 bis 1992 war er Mitglied der Aufbaukommission der Juristischen Fakultät der Universität Greifswald, 1991 wurde er Mitglied der Evaluationskommission der Universität Jena. In der Forschung widmete sich der renommierte Rechtswissenschaftler vor allem dem Staats- und Verwaltungsrecht und der Verfassungsgeschichte.

„Wir verdanken Herrn Prof. Ipsen unermesslich viel“, so der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Steffen Lampert, „dem Wissenschaftler des Verfassungs- und Verwaltungsrechts, dem Verfassungshistoriker, dem Gründer des einstigen Instituts für Kommunalrecht, dem Präsidenten des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs, dem Lehrer des öffentlichen Rechts, der Generationen von Studierenden geprägt hat, dem im Fachbereich und der Universität als Dekan und Senatsmitglied Engagierten.“ Prof. Dr. Pascale Cancik, Kollegin und Nachfolgerin von Professor Ipsen im Institut, fügt hinzu: „Wir haben einen norddeutsch aufrechten, im besten Sinne streitbaren Kollegen und klugen Begleiter verloren. Seine Umsicht, seine Fürsorge und sein Humor werden uns fehlen.“

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Fachbereich Rechtswissenschaften, Universität Osnabrück

Dekanat

E-Mail: dekanat@jura.uni-osnabrueck.de

Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben / Schloss, 49076 Osnabrück
Tele.: +49 541 969 4516
E-Mail:  oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de
Weiteres Material zum Download

Dokument:  016_PM_Ipsen_Nachruf_Februar_2026.docx
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