Alle Storys
Folgen
Keine Story von Universität Osnabrück mehr verpassen.

Universität Osnabrück

Ausgezeichnete Gleichstellung mit Prädikat: Gleichstellungskonzept der Uni Osnabrück erneut ausgezeichnet

Es ist erneut ein großartiger Erfolg für die Gleichstellung an der Universität Osnabrück: Im Rahmen der ersten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 des Bundes und der Länder wurde die Universität zum vierten Mal in Folge positiv evaluiert. Darüber hinaus wurde sie zum zweiten Mal in Folge für ihr „Gleichstellungskonzept für Parität“ mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ gewürdigt. Sie gehört damit in dieser Antragsrunde zu den 22 von bundesweit 96 Hochschulen, deren Gleichstellungskonzept als hervorragend bewertet wurde. „Ich freue mich unglaublich, dass unsere Arbeit im Bereich Gleichstellung eine solche Anerkennung erhält“, erklärt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl. „Es zeigt zugleich, wie sehr Gleichstellung innerhalb unserer Universität in allen Bereichen wirklich gelebt und als Querschnittsaufgabe von allen Mitarbeitenden gesehen und umgesetzt wird.“

012/2024 28.2.2024

Ausgezeichnete Gleichstellung mit Prädikat

Gleichstellungskonzept der Universität Osnabrück erneut ausgezeichnet

Es ist erneut ein großartiger Erfolg für die Gleichstellung an der Universität Osnabrück: Im Rahmen der ersten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 des Bundes und der Länder wurde die Universität zum vierten Mal in Folge positiv evaluiert. Darüber hinaus wurde sie zum zweiten Mal in Folge für ihr „Gleichstellungskonzept für Parität“ mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ gewürdigt. Sie gehört damit in dieser Antragsrunde zu den 22 von bundesweit 96 Hochschulen, deren Gleichstellungskonzept als hervorragend bewertet wurde. „Ich freue mich unglaublich, dass unsere Arbeit im Bereich Gleichstellung eine solche Anerkennung erhält“, erklärt Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl. „Es zeigt zugleich, wie sehr Gleichstellung innerhalb unserer Universität in allen Bereichen wirklich gelebt und als Querschnittsaufgabe von allen Mitarbeitenden gesehen und umgesetzt wird.“

Die Universität kann nun bis zu drei Erstrufe von Wissenschaftlerinnen auf W2- oder W3-Professuren in die fünfjährige Förderung aufnehmen und erhält durch die Auszeichnung zudem die Möglichkeit zur Förderung einer zusätzlichen Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin, wenn diese Stelle eine planbare und verlässliche Karriereperspektive zur Professur eröffnet. „Mit dieser Auszeichnung wird auch vonseiten des Bundes und der Länder deutlich gemacht, wie sehr das Professorinnenprogramm als strategisches Instrument einer gleichstellungsgerechten Berufungspolitik an unserer Uni etabliert ist“, so die Vizepräsidenten für Internationales, Diversität und wissenschaftliche Qualifikation, Prof. Dr. Andrea Lenschow. „Mein herzlicher Dank dafür geht an das Team des Gleichstellungsbüros und die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten für ihr großes Engagement!“

Bereits in den drei vorangegangen Phasen des Professorinnenprogramms (2008-2022) konnte die Universität mit ihrem Gleichstellungskonzept überzeugen und so insgesamt neun herausragende Wissenschaftlerinnen berufen. Gleichzeitig gelang es, mit der Förderung durch das Programm eine Vielzahl an innovativen Gleichstellungsmaßnahmen an der Universität zu entwickeln und umzusetzen.

Durch die positive Begutachtung in der vierten Programmphase erhält die Universität die Möglichkeit, ihre Gleichstellungsarbeit weiter auszubauen. Der Fokus der zukünftigen Schwerpunktsetzung liegt zum einen im Ausbau gleichstellungsfördernder Maßnahmen und Strukturen wie der Implementierung eines umfassenden gendersensiblen Berufungsmanagements sowie der Professionalisierung und Stärkung der dezentralen Gleichstellungsarbeit. Zum anderen wird die Universität ihr Gendercontrolling erweitern, mit dem Ziel ein standardisiertes Berichtswesen mit Gleichstellungsdaten für verschiedene Entscheidungsebenen zu etablieren. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Förderung einer intersektionalen Gleichstellungsarbeit weiterentwickelt sowie die Qualifizierung und Vernetzung von Wissenschaftlerinnen über alle Statusgruppen hinweg vorangetrieben.

„Ich freue mich über diesen erneuten Erfolg, der verdeutlicht, dass die Universität Osnabrück das Thema Gleichstellung ernst nimmt und seit nunmehr 15 Jahren konsequent verfolgt. Mein Dank gilt hier all denjenigen, die auf Ebene der Fachbereiche zur Entwicklung und Umsetzung richtungsweisender Gleichstellungsmaßnahmen beigetragen haben. In der Folge werden diese dezentralen Gleichstellungsbemühungen weiter ausgebaut“, so Dr. Sabine Jösting als für das Professorinnenprogramm verantwortliche zentrale Gleichstellungsbeauftragte.

Zum Hintergrund: Um mehr Frauen auch nach der Promotion im Wissenschaftssystem zu halten und ihre Präsenz auf allen Qualifikationsstufen zu steigern, haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm ins Leben gerufen. Für die bisherigen drei Phasen wurden insgesamt 500 Millionen Euro bereitgestellt. In der nunmehr vierten Programmphase (2023 bis 2030) beträgt das Mittelvolumen 320 Millionen Euro, die je zur Hälfte von Bund und Ländern aufgebracht werden. Die Hochschulen können im Rahmen des Programms bis zu drei Professorinnen berufen und erhalten hierfür eine Anschubfinanzierung von bis zu 165.000 Euro jährlich für bis zu fünf Jahre. Neu im Professorinnenprogramm 2030 ist, dass Hochschulen mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ mit einer zusätzlichen Stelle für eine Nachwuchswissenschaftlerin gefördert werden, wenn diese Stelle eine planbare und verlässliche Karriereperspektive zur Professur eröffnet. Darüber hinaus bietet das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus dem Programm „zukunft.niedersachsen“ eine zusätzliche Förderung für die über das Professorinnenprogramm 2030 berufenen Professorinnen. Die Förderung ist ausgerichtet auf drei Jahre und umfasst je Professur bis zu 100.000 Euro jährlich.

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Dr. Sabine Jösting, Universität Osnabrück

Gleichstellungsbeauftragte

E-Mail: sabine.joesting@uos.de

Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben / Schloss, 49076 Osnabrück
Tele.: +49 541 969 4516
E-Mail:  oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de
Weiteres Material zum Download

Dokument:  012_PM_Gleichstellun~m_Februar_2024.docx
Weitere Storys: Universität Osnabrück
Weitere Storys: Universität Osnabrück