Das könnte Sie auch interessieren:

Neuer Opel Zafira Life: So clever kann groß sein

Rüsselsheim (ots) - - In neuer Dimension: Die nächste Generation des Großraum-Pkw fährt vor - In ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Presseportal.de punktet mit neuem responsiven Design

Hamburg (ots) - Presseportal.de, eines der reichweitenstärksten Portale Deutschlands, punktet ab sofort mit ...

07.09.2017 – 12:20

NATURSTROM AG

Mieterstromgesetz kommt an
Bundesministerin Brigitte Zypries besucht Mieterstrom-Projekt der Naturstrom AG

Mieterstromgesetz kommt an / Bundesministerin Brigitte Zypries besucht Mieterstrom-Projekt der Naturstrom AG
  • Bild-Infos
  • Download

Düsseldorf (ots)

Eine Energiewende, von der auch Mieterinnen und Mieter profitieren - das möchte die Bundesregierung mit dem im Juni verabschiedeten Mieterstromgesetz erreichen. Wie das funktionieren kann hat sich Bundesministerin Brigitte Zypries am Donnerstag in der Haasestraße in Berlin angesehen. Dort hat der nachhaltige Energieversorger NATURSTROM AG gemeinsam mit dem Immobilienentwickler pro.b sein jüngstes Mieterstromprojekt umgesetzt: barrierefrei, energieeffizient und - dank des Mieterstromgesetzes - auch mit einem sehr attraktiven Endkundenpreis. Das Projekt zeigt: Mieterstrom sorgt für mehr Gerechtigkeit in der Energiewende.

"Wir wollen mit dem Mieterstromgesetz die Energiewende auch in die Städte bringen", sagt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie ist davon überzeugt, dass so alle von der Energiewende profitieren können: Mieterinnen und Mieter, die Wohnungswirtschaft und die Allgemeinheit. Das Potenzial ist dabei enorm: 3,8 Millionen Miethaushalte könnten laut einer aktuellen Studie des Bundeswirtschaftsministeriums künftig sauberen Sonnenstrom vom eigenen Dach beziehen. Eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) sieht diese Möglichkeit sogar für fast doppelt so viele Mietwohnungen.

Um dieses Potenzial auszuschöpfen, hat die Bundesregierung Ende Juni das Mieterstromgesetz verabschiedet. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, hausgemachter Strom für das eigene Zuhause - das soll für Mieter und Vermieter nun eine ebenso ökonomisch wie ökologisch attraktive Option werden. Für im Gebäude direkt verbrauchten und verkauften Strom erhalten Mieterstromprojekte daher nun eine neue Förderung. Die Höhe der Vergütung hängt dabei von der jeweiligen Anlagengröße ab und liegt zwischen 2,2 und 3,8 Cent. Die gesamte Förderung ist auf ein Zubauvolumen von 500 MW pro Jahr gedeckelt. "Mieterstrommodelle gab es natürlich auch schon in der Vergangenheit, aber sie waren oft nicht wirtschaftlich. Das Mieterstromgesetz schließt diese Wirtschaftlichkeitslücke nun mit dem Mietstromzuschlag", so Zypries.

Die Erwartungen an das Gesetz sind hoch: Der Mieterbund rechnet damit, dass das Gesetz die Akzeptanz vieler Mieterinnen und Mieter für die Energiewende und den Klimaschutz erhöht - vor allem dank attraktiver Strompreise. In der Solarwirtschaft wird es als "Weckruf für die urbane Energiewende" gehandelt. Nun werden die ersten Projekte mit Förderung umgesetzt - und es wird sich zeigen, ob sich die Erwartungen erfüllen. "Das verabschiedete Mieterstromgesetz ist ein wichtiges Bekenntnis zur Energiewende für alle", sagt Dr. Tim Meyer, Vorstand des Öko-Energieversorgers NATURSTROM AG, "Im Großen und Ganzen ist es ein gelungenes Gesetz - auch wenn wir in Details Verbesserungsbedarf sehen."

Wo die im Gesetz festgeschr