Trianel GmbH

Raumordnungsverfahren für Trianel Wasserspeicherkraftwerk Schmalwasser abgeschlossen
Wasserspeicherkraftwerk nimmt erste Hürde

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Kreis Gotha/Aachen (ots) - Als "wichtigen Grundstein für die weiteren Planungen" bewertet Trianel Projektleiter Dr.-Ing. Christoph Schöpfer den Abschluss des Raumordnungsverfahrens zum Trianel Wasserspeicherkraftwerk Schmalwasser. Das Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar hat die Raumordnung heute mit der positiven landesplanerischen Beurteilung abgeschlossen und veröffentlicht. Das geplante Wasserspeicherkraftwerk Schmalwasser ist demnach mit der Thüringer Landesplanung und deren Zielen vereinbar.

Die Raumordnung umfasst neben dem Bau des Oberbeckens nördlich des Rennsteigs auch die Stromnetzanbindung, die im Bereich des Thüringer Waldes, wie von Trianel beantragt, als Erdkabel weitgehend auf vorhandenen Wirtschaftswegen realisiert werden soll.

"Wir werden die von hohem fachlichen Niveau geprägten Unterlagen des Landesverwaltungsamtes in den nächsten Wochen und Monaten prüfen", so Schöpfer. Die Vorgabe des Landesverwaltungsamtes, das Oberbecken vom Rennsteig abzurücken, sieht er als erfüllbar an: "Diese Einschränkung betrifft einen Teilabschnitt am Südwestufer des Oberbeckens. Hier werden wir wie an einigen anderen Stellen entsprechend neu planen müssen."

Trianel hatte im April 2013 nach fast zweijähriger Vorarbeit die über 600 Seiten und mehr als 40 Kartenwerke umfassenden Unterlagen für das Raumordnungsverfahren beim Landesverwaltungsamt eingereicht.

Flankiert wurde das Raumordnungsverfahren durch einen Runden Tisch, der von Bürgerinitiativen ins Leben gerufen wurde. In zwölf Sitzungen hat der Runde Tisch unter der Leitung des Tambach-Dietharzer Bürgermeisters Marco Schütz die Planungen des Wasserspeicherkraftwerks begleitet.

Die Vertreter der betroffenen Gemeinden, Verbände, Bürgerinitiativen und Behörden am Runden Tisch stehen mit Trianel bereits seit Sommer 2012 in engem Dialog über die Zukunft des Projekts und haben die Raumordnungsunterlagen ausführlich und teilweise kontrovers diskutiert. "Gemeinsam haben wir gute Lösungen erarbeitet und das Projekt verbessert ", dankt Schöpfer den Teilnehmern des Runden Tisches für ihr ehrenamtliches Engagement und die konstruktiven Diskussionen ausdrücklich.

Wie zügig die weitere Planung für das Wasserspeicherkraftwerk im Thüringer Wald vorangetrieben werden kann, hängt vor allem von den energiepolitischen Rahmenbedingungen ab. Schöpfer: "In einem Energiesystem, das überwiegend wetterabhängig ist, sind Speicherkraftwerke elementare Bausteine für die Versorgungssicherheit. Nur Speicherkraftwerke sind in der Lage, die notwendige Vorhaltung konventioneller Kraftwerke zu verringern." Es komme jetzt darauf an, dass ein langfristig stabiler politischer Rahmen für die notwendigen Investitionen geschaffen werde.

Über Trianel:

Die Trianel GmbH wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, die Interessen von Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern zu bündeln und deren Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Energiemarkt zu stärken.

Dieser Idee folgen mittlerweile über 100 Gesellschafter und Partner aus dem kommunalen Bereich. Zusammen versorgen die Trianel Gesellschafter über sechs Millionen Menschen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Damit ist Trianel das führende Stadtwerke-Netzwerk in Deutschland und Europa. Die über 300 Mitarbeiter konzentrieren sich auf die Unterstützung der Stadtwerke bei ihrer Versorgungsaufgabe. Im Energiehandel und in der Beschaffung wurden gezielt Interessen gebündelt und Synergien genutzt. Im Laufe der Jahre sind systematisch neue Geschäftsfelder aufgebaut worden. Trianel ist in der konventionellen und erneuerbaren Energieerzeugung aktiv und betreibt einen Gasspeicher. Darüber hinaus entwickelt Trianel für Stadtwerke neue Geschäftsmodelle in Bereichen Dezentrale Erzeugung, Smart Metering, sowie Energieeffizienz und Elektromobilität.

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