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16.03.2006 – 13:58

ARD Das Erste

Das Erste: "W wie Wissen" - die aktuellen Themen am 19. März 2006

    München (ots)

Geplante Themen:

    Schutz vor der Sturmflut: Schwimmende Städte in Holland Maasbommel bei Arnheim liegt im Hochwassergebiet - ein idealer Standort für "Floating City." Diese besondere Wohnsiedlung soll bei einer schweren Sturmflut nicht mehr überschwemmt werden, sondern als "Insel" auf den Fluten schwimmen. 37 von insgesamt 46 Häusern sind bereits fertig. Ist dies eine Lösung, um dem ständig von Hochwasser bedrohten Land neue Siedlungsräume zu erschließen? Wie lebt es sich in den schwimmenden Häusern? W wie Wissen besucht "Floating City" und spricht mit Hausbesitzern und Planern der schwimmenden Stadt.

    Warum Pharao niemals lächelte: Die Zahnruinen der alten Ägypter Verfault und runtergekaut: Der wahre Fluch der Pharaonen waren ihre Zähne. Ramses II z.B. litt unter Parodontose, die sich bis zu den Knochen durchgefressen hatte. Ein massiver Abszess saß auf seinem Unterkiefer, und die verbliebenen Zähne waren so abgekaut, dass nur noch kleine Kegel standen. Kräftig zubeißen konnten die Pharaonen nur selten. Und häufig waren ihre Zähne so schlecht, dass die Entzündungen sogar zum Tod führten. Das bestätigt jetzt eine Studie der britischen Ägyptologin und Zahnärztin Dr. Judith Miller, die Tausende von Mumien, Schädeln und Knochen untersuchte. W wie Wissen begibt sich auf eine Detektivreise ins Reich der alten Ägypter und erklärt, warum Pharaonen niemals lächelten.

    Tod im Moor: Leichen, die es nie gab Alfred Dieck war ein Experte für Moorleichen; und seine Zusammenstellung der Funde in Europa galt lange als Standardwerk - bis die Archäologin Sabine Eisenbeiß den inzwischen verstorbenen "großen" Gelehrten entlarvte: Von den rund 1.800 Moorleichen, über die Alfred Dieck berichtete, existierten über 1.000 nur in seiner Fantasie! Gerade die spektakulären Fälle hat er sich schlicht ausgedacht. In anderen Fällen erfand er Fakten zu wahren Berichten dazu: Aus einer zerfallenen Holzaxt wurden zerfallene Knochen, zu dem Fund eines römischen Holzbohlenwegs dichtete er die passende Leiche hinzu. Sabine Eisenbeiß arbeitet jetzt an einer Inventarliste aller Moorleichen Deutschlands. W wie Wissen sieht ihr dabei über die Schulter.

    Wann fängt der Frühling an - und wer legt das fest? Laut Kalender ist es endlich soweit: Am 20. März um 19.26 Uhr (MEZ) beginnt der Frühling. Zumindest sagen das die Astronomen. Wer sich allerdings nach den Meteorologen richtet, müsste schon seit dem 1. März Frühlingsgefühle haben - egal, welche Temperaturen herrschen. Und dann gibt es noch den so genannten phänologischen Frühlingsbeginn, der sich an der Natur orientiert, der Rückkehr der Zugvögel oder der Blüte der Schneeglöckchen. W wie Wissen geht heute den Fragen nach, wer, wann, warum und nach welchen Kriterien den Frühlingsanfang festgelegt hat.

    "W wie Wissen" - sonntags um 17.03 Uhr im Ersten - ist eine Gemeinschaftsproduktion von BR, HR, NDR, SWR und WDR. Moderation: Ranga Yogeshwar. Koordination: Annegret Schmidt (WDR).

    "W wie Wissen" im Internet unter www.DasErste.de/wwiewissen

Pressekontakt:
Burchard Röver, Presse und Information Das Erste,
Tel.: 089/5900-3867, E-Mail: Burchard.Roever@DasErste.de
Interviewanfragen Ranga Yogeshwar:
Petra Berthold, MedienAgentur Berthold, Tel.: 0221/9545790,
Fax: 0221/9545792, E-Mail: info@medienagenturberthold.de
Fotos unter www.ard-foto.de

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