+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++ARD-DeutschlandTREND: Union verliert in der Sonntagsfrage 2 Punkte, SPD legt 2 Punkte zu
Köln (ots)
Donnerstag, 5. Februar 2026
+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++
Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk veröffentlichen
ARD-DeutschlandTREND: Union verliert in der Sonntagsfrage 2 Punkte, SPD legt 2 Punkte zu
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union derzeit auf 26 Prozent – das sind 2 Prozentpunkte weniger als Anfang Januar. Die AfD hätte 24 Prozent in Aussicht (-1). Die SPD verbessert sich auf 15 Prozent (+2). Die Grünen bleiben bei 12 Prozent, die Linke bei 10 Prozent, BSW und FDP bei jeweils 3 Prozent und damit unterhalb der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kommen derzeit zusammen auf 7 Prozent (+1). Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1.319 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTREND von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.
Mit der Arbeit der Bundesregierung sind aktuell 21 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+1); weiterhin 78 Prozent sind mit der Arbeit von Union und SPD weniger bzw. gar nicht zufrieden.
Aus dem Bundeskabinett wird weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am besten bewertet: Wie im Januar sind 57 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden. Sein Parteikollege Lars Klingbeil, Vize-Kanzler und Finanzminister, verbessert sich auf einen Zufriedenheitswert von 31 Prozent (+5); 52 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Auch mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind 31 Prozent zufrieden (-2 im Vgl. zu Dezember 2025); 40 Prozent sind mit ihm unzufrieden und 29 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) verbessert sich leicht auf einen Zufriedenheitswert von 27 Prozent (+3 im Vgl. zu Januar); 53 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden. Mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sind ebenfalls 27 Prozent zufrieden (+1 im Vgl. zu Dezember 2025); 45 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 28 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist jeder vierte Deutsche (25 Prozent) zufrieden (+1 im Vgl. zu Januar); 74 Prozent sind mit ihm unzufrieden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verbessert sich auf einen Zufriedenheitswert von 18 Prozent (+4); 46 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 36 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek kommt auf einen Zufriedenheitswert von 18 Prozent (-1 im Vgl. zu Dezember 2025); 38 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 44 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla erreicht 17 Prozent Zufriedenheit (-3); 55 Prozent sind mit ihm unzufrieden und 28 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Mit der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann sind 13 Prozent zufrieden (+1); 29 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 58 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.
Befragungsdaten
- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland
- Fallzahl: 1.319 Befragte
- Erhebungszeitraum: 2. bis 4. Februar 2026
- Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
- Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%
Die Fragen im Wortlaut:
- Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?
- Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit der Bundesregierung?
- Jetzt geht es darum, wie zufrieden Sie mit einigen Politikerinnen und Politikern sind. Sind Sie mit der politischen Arbeit von … sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden, gar nicht zufrieden oder kennen Sie ihn nicht?
- Friedrich Merz
- Alexander Dobrindt
- Katherina Reiche
- Johann Wadephul
- Boris Pistorius
- Lars Klingbeil
- Bärbel Bas
- Tino Chrupalla
- Britta Haßelmann
- Heide Reichinnek
Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.WDR.de
Pressekontakt:
WDR Kommunikation
Tel. 0221 220 7100
kommunikation@wdr.de
Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell