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17.08.2018 – 13:56

ARD Das Erste

Das Erste
"Weltspiegel" - Auslandskorrespondenten berichten
Am Sonntag, 19. August 2018, 19:30 Uhr vom SWR im Ersten

MünchenMünchen (ots)

Moderation: Ute Brucker

Geplante Themen:

Diebstahl, Drogen, Mädchen: Die Babygangs von Neapel / "Früher war das ein Spiel, jetzt ist es unsere Arbeit", sagt ein minderjähriger Junge unserer Reporterin und meint seinen kriminellen Alltag mitten in Neapel. Viele Heranwachsende schließen sich Jugendgangs an, verdienen sich ihr Geld mit Drogengeschäften, kämpfen um Reviere und wachsen langsam in mafiöse Strukturen hinein. So als sei das völlig normal. "Es ist für die Familie keine Schande, wenn ein Sohn im Gefängnis ist", sagt eine Mutter. Er sei ja nicht der Einzige, in jeder Familie gäbe es Jugendliche, die im Knast sitzen. Im Gefängnis radikalisieren sich die meisten noch einmal, sie sind regelrechte "Schulen der Kriminalität". Eine Reportage von Ellen Trapp (ARD-Studio Rom)

Ausverkauf der Esel: Wie China Afrika plündert / Esel sind Reit- und Lasttiere, sogar Familienmitglieder. Aus vielen Dörfern und Städten Afrikas sind sie kaum wegzudenken. Und doch werden sie langsam knapp. In Kenia etwa kann man sehen, wie große Eselsherden durch die Landschaft getrieben werden. Ihr Ziel: das Schlachthaus. Dabei essen Kenianer überhaupt kein Eselsfleisch. Es geht vor allem um die Häute. Sie sind ein begehrtes Produkt in China. Ob als Naturmedizin mit angeblichen Wunderheilkräften oder als Kosmetikmittelchen. Die Nachfrage nach Produkten aus Eselshaut explodiert in China. Gekauft wird vor allem in Afrika. Die Folge: Manche afrikanische Länder sind beinahe völlig eselsfrei. Seit einiger Zeit versuchen manche Regierungen nun, mit einem Exportverbot die Population zu schützen. Eine Reportage von unseren Korrespondenten Sabine Bohland (ARD-Studio Nairobi) und Mario Schmid (ARD-Studio Peking)

Ägypten: Kairo baut sich neu / Wer aus dem Moloch Kairo Richtung Osten, Richtung Wüste fährt, sieht nach etwa 50 Kilometern die Silhouette einer neuen Moschee. Ein gigantisches Bauwerk am Eingang zur neuen Hauptstadt. Kairo erfindet sich gerade neu. 40 Milliarden Euro werden investiert, um nach dem Vorbild der Hightech-Städte im Golf eine Retortenstadt zu bauen. In einigen Jahren sollen die ägyptische Regierung, die Botschaften, die Behörden und ein Teil der Stadt-Bevölkerung umziehen und so das völlig zugebaute und in Verkehr und Müll erstickende alte Kairo vergessen machen. ARD-Korrespondent Daniel Hechler (ARD-Studio Kairo) hat sich neu und alt angeschaut und fragt nach: Entsteht da mehr als ein Prestigeprojekt und was hat die Mehrheit der Menschen im Land davon?

Schnappschuss aus Brasilien: Was macht eine 14-jährige Wunderheilerin aus Rio so besonders? / Matthias Ebert (ARD-Studio Rio)

Redaktion: Stefan Rocker

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E-Mail: pressestelle@swr.de

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