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ARD DeutschlandTrend November 2017: Mehrheit für Rückzug Seehofers

Köln (ots) -

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Aktuell wird über die Rolle des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer 
diskutiert. 62 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich 
Seehofer nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen von seinen 
politischen Ämtern zurückziehen sollte. Bei den Befragten in Bayern 
sind ebenfalls 62 Prozent dieser Auffassung. Das hat eine Umfrage des
ARD-DeutschlandTrends von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.
56 Prozent der Bürger sind der Auffassung, dass die CSU 
unverhältnismäßig viel Macht in der Union hat. Dieser Eindruck hat 
sich während der Sondierungsverhandlungen in den vergangenen Wochen 
nochmals verstärkt (+ 7 Prozentpunkte im Vergleich zu Oktober). Bei 
den Unions-Anhängern sagen 49 Prozent, dass die CSU zu viel Macht in 
der Union hat. 
Dass die CSU in der Union immer wieder darauf pocht, die Zahl der 
nach Deutschland kommenden Flüchtlinge zu begrenzen, stößt 
mehrheitlich auf Zustimmung (52 Prozent). Bei den Unions-Anhängern 
sind 55 Prozent dieser Auffassung. 


Befragungsdaten
-	Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland
        ab 18 Jahren
-	Fallzahl: 1.005 Befragte
-	Erhebungszeitraum: 6.11.2017 bis 7.11.2017 
-	Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
-	Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
-	Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
 
       * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert 
         von 50%

Die Frage im Wortlaut: 
Über die Parteien gibt es unterschiedliche Ansichten. Ich nenne Ihnen
jetzt einige Aussagen zu CDU und CSU. Sagen Sie mir bitte jeweils, ob
Sie diesen Aussagen eher zustimmen oder eher nicht zustimmen.

Horst Seehofer sollte sich nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen
von seinen politischen Ämtern zurückziehen.

Die CSU hat unverhältnismäßig viel Macht in der Union.

Ich finde es gut, dass die CSU in der Union immer wieder darauf 
pocht, die Zahl der Flüchtlinge zu begrenzen.

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