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02.11.2011 – 15:56

ARD Das Erste

"Es ist nicht vorbei" Fernsehfilm und Dokumentation über ein unabgeschlossenes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit, am Mittwoch, 9. November 2011, um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr im Ersten

München (ots)

Carola Weber (Anja Kling) erleidet einen schweren Schock, als ihr Mann Jochen (Tobias Oertel) sie seinem neuen Krankenhauskollegen Prof. Wolfgang Limberg (Ulrich Noethen) vorstellt. Vor ihr steht jener Arzt, der sie während ihrer damaligen Haftzeit in Hoheneck, dem größten Frauengefängnis der DDR, mit Psychopharmaka sedierte und dadurch mitverantwortlich wurde, dass sie bei der Gefängnisarbeit am Band zwei Finger verlor. Ihre Karriere als Pianistin war für immer zerstört. Als sie ihm nun wiederbegegnet, brechen die Wunden der Vergangenheit erneut auf. Sie setzt alles daran, dem Arzt seine Verstrickungen nachzuweisen und sich damit von dem Trauma von Hoheneck zu befreien.

Handlung und Figuren des Films sind erfunden, aber sie geben das Leid von Tausenden betroffener Frauen verdichtet wieder. Regisseurin Franziska Meletzky hat die aufwühlende Geschichte nach dem Drehbuch von Kristin Derfler und Clemens Murath als Thriller in Szene gesetzt.

Seit Anfang der 50er Jahre bis 1989 waren rund 8.000 Frauen aus politischen Gründen in Hoheneck unter menschenunwürdigen Bedingungen in Haft. Die Dokumentation "Die Frauen von Hoheneck - ein DDR-Gefängnis und seine Schatten in die Gegenwart", die Das Erste um 21.45 Uhr im Anschluss an den Fernsehfilm ausstrahlt, beleuchtet die historischen Hintergründe dieses dunklen Kapitels der jüngeren deutschen Geschichte.

"Es ist nicht vorbei" ist eine Produktion von Studio Berlin Filmproduktion im Auftrag des SWR und RBB für Das Erste. Produzent ist Michael Lehmann; Producerin Heike Streich. Die Redaktion haben Michael Schmidl und Manfred Hattendorf (SWR) sowie Daria Moheb Zandi und Rosemarie Wintgen (RBB).

Pressekontakt:

Dr. Lars Jacob
Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-2898
Fax: 089/5501259
E-Mail: lars.jacob@DasErste.de

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