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Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck
Am Sonntag, 30. Januar 2011, um 23.35 Uhr über Rembrandt, Yoga und ein griechisches Schicksal

München (ots) - Kritisch und kompetent, spitzzüngig und unterhaltsam - und nun auch noch schärfer! "Druckfrisch", die Büchersendung im Ersten, wird ab Sonntag, 30. Januar 2011, in HD ausgestrahlt. In der ersten Ausgabe mit hochauflösenden Bildern spricht Denis Scheck um 23.35 Uhr mit einer holländischen Künstlerin, die in Den Haag Klavier und Gesang studierte und mit ihrem Mann, einem Bildhauer, verschiedene Kunstprojekte betrieben hat, ehe sie mit dem Schreiben begann. In ihrem zweiten Roman geht es u. a. um einen bekannten Kollegen und Landsmann: Rembrandt. Kristin Rübesamen, Journalistin und TV-Produzentin, unterrichtet Yoga in Berlin und hat in Buchform ein Bekenntnis darüber abgegeben. Ein weiterer Gesprächspartner ist ein Schwede aus dem Süden, Aris Fioretos, der das Schicksal einer Familie aus einem kleinen griechischen Dorf schildert.

Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen
Ein Maler läuft durch Amsterdam und macht sich so seine Gedanken. Ein
Mädchen kommt vom Land in die große Stadt und gerät in 
Schwierigkeiten. Auf dem großen Platz gibt es eine Hinrichtung - und 
alle strömen zusammen, um das zu sehen. Ganz einfache Geschichte 
also, ein bisschen traurig vielleicht und auch schon 350 Jahre her. 
Aber der Maler ist Rembrandt. Und die Erzählerin dieser Geschichte 
ist Margriet de Moor. Das macht aus dieser Geschichte etwas sehr 
Besonderes, Anrührendes, Schönes.

Kristin Rübesamen: Alle sind erleuchtet - Bekenntnisse einer 
Yoga-Lehrerin
Wenn es richtig weh tut, wenn die Knochen knirschen und die Gelenke 
knacken, dann fängt es erst an, sagen die, die es wissen müssen. Und 
sie sagen auch, dass - vielleicht - irgendwann der Spaß kommt, die 
Erleuchtung sogar, oder wenigstens das eine oder andere 
Erfolgserlebnis beim 'Nach unten schauenden Hund'. Kann schon sein, 
sagt Kristin Rübesamen, aber allzu ernst nehmen sollte man das alles 
nicht. Ihr Buch zeigt uns anschaulich, souverän und voller Ironie, 
wie mühsam und komisch es ist, Yoga zu lernen. Aber auch, wie gut es 
geeignet ist, unser stures westliches Machbarkeitsdenken infrage zu 
stellen. Und wie Yoga eben dann doch auch zu einer Haltung werden 
kann, die einen sehr gelassenen, ja fast weisen Blick auf die 
Zumutungen unseres Alltags ermöglicht.

Aris Fioretos: Der letzte Grieche
Die Griechen sind reiselustige Leute, wenn auch nicht immer 
freiwillig. Das ist seit Odysseus so. Und so ist es vielleicht kein 
Zufall, dass ein schwedischer Grieche die Geschichte einer Familie 
aus dem kleinen griechischen Dorf Ano Potamia erzählt, die vom 
Schicksal hierhin und dorthin verschlagen wird, um irgendwann in 
Schweden zu landen. Diese Geschichte lässt sich letztlich als eine 
Geschichte des 20. Jahrhunderts in Europa lesen: dem Jahrhundert der 
Veränderungen, der Heimatlosigkeit, der Globalisierung.

Außerdem eine ganz persönliche Empfehlung: John Ashberys "Ein 
weltgewandtes Land". Und wie immer in "Druckfrisch": Denis Schecks 
Kommentar zu den Büchern auf der aktuellen "Spiegel"-Bestsellerliste 
(diesmal Sachbuch). Lobpreis und Warnungen vor verschwendeter 
Lesezeit. 

Moderation: Denis Scheck. Regie: Andreas Ammer. Redaktion: Armin Kratzert (BR), Stefanie Appel (HR), Christoph Bungartz (NDR) und Susanne Schettler (WDR).

"Druckfrisch" im Internet: DasErste.de/druckfrisch

Pressekontakt:

Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste
Tel. 089/5900-2887, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de

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