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02.08.2007 – 12:07

ARD Das Erste

ARD-DeutschlandTREND August 2007: Mehrheit gegen Bahnprivatisierung - 55 Prozent befürchten Einschnitte im Nahverkehr - Sperrfrist 22.45 Uhr

Köln (ots)

ARD-DeutschlandTREND August 2007
Sperrfrist für alle Ergebnisse:
- für elektronische Medien heute, 22.45 Uhr
- für Nachrichtenagenturen bitte mit Vermerk Sperrfrist 22.45 Uhr
- für Printmedien: Freitagsausgaben
Verwendung nur mit Quellenangabe "ARD-DeutschlandTrend"
ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit gegen Bahnprivatisierung
55 Prozent befürchten Einschnitte im Nahverkehr
Die Pläne der Bundesregierung, die Deutsche Bahn teilweise zu 
privatisieren, stoßen mehrheitlich auf Ablehnung in der Bevölkerung.
Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend, erhoben von Infratest dimap im 
Auftrag der ARD-Tagesthemen, sind 54 Prozent dagegen, dass die Bahn 
-wie die Post und die Telekom - ein Unternehmen wird, dessen Aktien 
an der Börse gehandelt werden und an dem sich andere Unternehmen und 
Privatpersonen beteiligen können. Lediglich 42 Prozent begrüßen diese
Pläne. Nur bei den FDP-Anhängern gibt es für die Privatisierungspläne
eine Mehrheit.
Sollte die Bahn tatsächlich privatisiert werden, so rechnet 
insgesamt die Hälfte der Befragten (50 Prozent) damit, dass sich das 
Angebot im Fernverkehr verbessern würde. 38 Prozent hingegen gehen in
diesem Bereich von einer Verschlechterung aus. Ein umgekehrtes Bild 
ergibt sich bei den zu erwartenden Auswirkungen auf den Nahverkehr: 
Die Mehrheit von 55 Prozent rechnet hier mit einer Verschlechterung, 
nur knapp ein Drittel (32 Prozent) mit einer Verbesserung des 
Angebots.
Für diese Tagesthemen-Umfrage hat Infratest dimap am Montag und 
Dienstag dieser Woche 1.000 Bundesbürger telefonisch befragt.
Befragungsdaten
-	Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 
Jahren
-	Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
-	Fehlertoleranz: 	1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Pressekontakt:

Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221-220-2770
Beate Philipp, WDR-Chefredaktion, Telefon 0221-220-1800

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