Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger: Hiermit wird klargestellt, dass es sich um ein gemeinsames Interview des "Kölner Stadt-Anzeigers" und des "Express" handelt. Alleingesellschafter der "Kölner Haie" dreht Geldhahn zu

    Köln (ots) - Der Eishockey-Club "Kölner Haie" (KEC) muss sich nach neuen Geldgebern umsehen. Heinz Hermann Göttsch, Alleingesellschafter des achtmaligen Deutschen Eishockey-Meisters, kündigte im "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" (Mittwoch-Ausgabe) an, sein finanzielles Engagement beim derzeitigen Tabellenvorletzten der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) stark einzuschränken. "Keiner kann von mir erwarten, dass ich das jetzt entstehende Finanzloch aus eigener Tasche begleiche", sagte Göttsch. Durch den Absturz des amtierenden Vizemeisters auf Platz 15 der DEL-Tabelle, das absehbare Verpassen der Playoffs und den starken Rückgang der Zuschauerzahlen um ungefähr 2000 Besucher pro Spiel werde in diesem Jahr ein hoher Verlust entstehen. "Ich werde den KEC weiter begleiten, allerdings nicht alleine. Wir brauchen neue Investoren, weitere Geldgeber", sagte der 58 Jahre alte Diplom-Kaufmann. Er habe über viele Jahre privat versteuertes Geld in den Klub investiert. Seit geraumer Zeit arbeite der Klub daran, unabhängiger von ihm zu werden, sagte Göttsch: "Der KEC ist eine wirtschaftliche Unternehmung, die nicht ewig am Tropf eines Gesellschafters oder Mäzens hängen kann und darf."  Gleichwohl sprach er KEC-Sportmanager Rodion Pauels und Geschäftsführer homas Eichin das Vertrauen aus, ohne deren Namen zu nennen. "Es kann nicht alles schlecht sein, was jahrelang zu positiven Ergebnissen geführt hat. So eine Saison muss man überstehen."  Göttsch übernahm den KEC 1994 in einer finanziell sehr schwierigen Situation. In die Amtszeit des gebürtigen Kielers fallen die Meistertitel 1995 und 2002, der Umzug in die Kölnarena (heute Lanxess-Arena) 1998 und die Verpflichtung von Star-Trainern wie Lance Nethery

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