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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Koalition

Heidelberg (ots)

Natürlich, auch beim Gesamtkunstwerk
Schwarz-Gelb liegt die Schönheit  im Auge des Betrachters. Insofern 
macht es wenig Sinn, der Kanzlerin zu widersprechen, wenn sie von 
einer "guten Bilanz" spricht. Aber wenn Merkel auf den 
verabschiedeten Haushalt oder  auf die beschlossenen 
Steuererleichterungen verweist, ist ihr ganz sachlich 
entgegenzuhalten: Um wie viel mehr hätte sie mit diesen Leistungen 
auch im Hinblick auf die NRW-Wahl punkten können, wenn die 
schwarz-gelbe Kakophonie erst gar nicht aufgekommen wäre.
Und es wäre auch niemand auf die Idee gekommen, den Vizekanzler 
dieser Regierung wie eine Schießbudenfigur der  Mediengesellschaft zu
behandeln, wenn er nicht selbst allen Anlass dazu gegeben hätte. Die 
Frage, ob jetzt endlich regiert werden soll, kann man zwar stellen. 
Aber vage Projekte wie die milliardenschwere Bankenabgabe  schielen 
doch stark auf den Wahltermin im Mai, bei dem der gefährdete 
"Arbeiterführer" Rüttgers um sein Überleben kämpft. Die Mäuse dieser 
Koalition haben einfach zu lange auf den Tischen getanzt, um jetzt an
die Autorität der Katze zu glauben.

Pressekontakt:

Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0

Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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