Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westfalen-Blatt mehr verpassen.

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Untersuchungsausschuss Lügde

Bielefeld (ots)

Es ist ein Riesenaufwand, den sich NRW mit dem Untersuchungsausschuss Lügde leistet, aber vor allem SPD und Grüne wollten ihn unbedingt, und das ist ja auch ihr gutes Recht. Dass am Ende überraschende Erkenntnisse stehen werden, ist allerdings nicht zu erwarten. Denn NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat jede Polizeipanne, die bekannt wurde, benannt, und auch der SPD-Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont hat sein Jugendamt gezwungen, alles auf den Tisch zu legen. Es könnte allerdings passieren, dass SPD und Grüne feststellen müssen, dass ein Teil der Versäumnisse auch auf ihre Politik zurückzuführen sind. Denn sie haben in NRW die Polizei kaputtgespart - personell, materiell. Wenn der Ausschuss zu etwas führen soll, dann muss es vor allem um den besseren Umgang mit Kindern gehen. Nie wieder darf ein Kind in so unvorstellbaren Verhältnissen untergebracht werden wie im Fall Lügde. Der Ausschuss wird klären müssen, ob das Jugendamt Lippe weiter mit dem Finger auf die Kollegen in Hameln-Pyrmont zeigen darf, oder doch viel eher hätte eingreifen müssen.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westfalen-Blatt
Weitere Storys: Westfalen-Blatt
  • 16.08.2019 – 20:30

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Olaf Scholz

    Bielefeld (ots) - Man muss Olaf Scholz nicht mögen, und viele SPD-Funktionäre mögen den ehemaligen Ersten Hamburger Bürgermeister und aktuellen Bundesfinanzminister auch nicht sonderlich. Reihenweise schlechte Wahlergebnisse bei Parteitagen sprechen da eine deutliche Sprache. Dennoch ist die deutsche Sozialdemokratie dem 61-Jährigen schon jetzt zu großem Dank ...

  • 15.08.2019 – 21:30

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Franziska Giffey

    Bielefeld (ots) - Es hat den Anschein, als wüsste Franziska Giffey schon, dass ihr die Doktorwürde aberkannt wird. Jedenfalls gibt es keinen anderen Grund, zum jetzigen Zeitpunkt schon den Rücktritt als Familienministerin anzukündigen - für den Fall der Fälle, den sie offenbar kommen sieht. Für die SPD ist Giffeys Absage ein Rückschlag. Galt sie doch im Gespann ...