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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Deutschen Bahn

Bielefeld (ots) - Wann kann man sich endlich mal wieder auf die Bahn verlassen? Zugverspätungen, ausgefallene Waggons, genervtes Personal - es ist seit Jahren eine Zumutung, mit der Bahn zu verreisen oder zu einem Geschäftstermin zu fahren. Die Verlässlichkeit geht gegen Null. Wer umsteigen muss, steht oft auf verlorenem Posten, weil der Anschlusszug bereits weg ist. Allein das Fiasko fehlender Fahrdienstleiter, das den Hauptbahnhof Mainz für einige Wochen vom Fernverkehr abkoppelte, ist und bleibt blamabel.

Doch nicht immer kann man allein der Deutschen Bahn den Schwarzen Peter zuschieben. Wenn Naturkatastrophen wie das Elbehochwasser Strecken unpassierbar machen, nutzt die beste Lok nichts.

Hinzu kommt, dass bereits vor zwei Jahren 16 neue ICE-Züge über die Gleise rollen sollten. Doch nur für vier hat das Eisenbahnbundesamt jetzt die Freigabe erteilt - zu wenig, um den Zugverkehr auf Dauer zu stabilisieren. Das wirft weder ein gutes Licht auf den Hersteller Siemens noch auf die Genehmigungsbehörden.

Hier ist viel Sand im Getriebe. Bahnkunden müssen sich weiter auf Ärger einstellen. Leider.

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