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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Benzinpreis

Bielefeld (ots) - Immer wieder das gleiche Bild: Ein Auto nähert sich der Tankstelle. Doch kaum fällt der Blick auf die Preistafel, ist es wieder weg. Fast hat man den Eindruck, das Grummeln im Bauch der Autofahrer sei lauter als der Motor. Schließlich schrauben die Konzerne ihre Gewinne von Quartal zu Quartal nach oben. Selbst Katastrophen vom Ausmaß der leckgeschlagenen Ölplattform Deepwater Horizon wurden zuletzt weggesteckt. Die großen Mineralölkonzerne besitzen fast alle eigene Förderrechte. Davon ist allerdings nie die Rede, wenn Shell, Esso & Co. mal wieder über die hohen Rohölpreise klagen. Das letzte Rad am Wagen aber ist - außer dem Autofahrer - der Tankstellenpächter. Seine Erträge liegen derzeit trotz der hohen Preise sogar unter Normalniveau. Geld verdienen sie im Augenblick fast nur mit Diesel und ihrem Shop-Verkauf. Erfahrungen in der Vergangenheit zeigen: Es bleibt nicht ohne Wirkung, wenn Autofahrer konsequent auf den Preis achten und ihren Pkw öfter mal in der Garage lassen. Der Wahrheit wegen muss aber hinzugefügt werden: Die Wirkung ist kurzfristig. Langfristig wird Benzin weiter teurer.

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