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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.

Bielefeld (ots) - Papst Johannes Paul II. war der bedeutendste Papst des vergangenen Jahrhunderts. Mit 26 Jahren hatte er das zweitlängste Pontifikat in der Geschichte der katholischen Kirche. Seine Verdienste um die Beendigung des Sozialismus in seinem Heimatland Polen und sein Beitrag zum Fall der Mauer sind auch bei Menschen jenseits der Kirche unbestritten, seine Dialogbemühungen mit anderen Weltreligionen beispiellos. Die Kirche spricht Menschen selig, die Jesus Christus in ihrem Leben in besonderer Weise nachgefolgt sind und damit ein Vorbild darstellen. Papst Johannes Paul II. war das nicht zuletzt mit der würdigen Duldung seiner Krankheit im hohen Alter. Vielen Katholiken ist es ein Anliegen, ihn offiziell verehren zu dürfen. Das zeigte sich nicht zuletzt daran, dass Rom zu seiner Totenmesse mit vier Millionen Besuchern aus aller Welt den größten Ansturm seiner Geschichte erlebte. Noch heute pilgern täglich Tausende an das Grab von Karol Wojtyla im Petersdom. Durch das schnellere Verfahren sollte diese Verehrung vor allem für Zeitzeugen legitimiert und das Anliegen von Milionen Gläubigen ernst genommen werden.

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