Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Dioxin-Skandal:

Bielefeld (ots) - Deutschland muss endlich der Welt zeigen, dass man den Dioxinskandal im Griff hat. Sonst drohen weitere Einfuhrverbote für deutsche Lebensmittel. Die gestrige Forderung von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) nach konkreten Vorschlägen der Futtermittelindustrie, um weitere Dioxinfälle zu verhindern, kommt ziemlich spät. In Zukunft muss klar sein, dass die Verarbeitung von Futterfetten und Industriefetten in einem Betrieb nicht mehr möglich sein darf. Hier gibt es entweder schwarz oder weiß. Dies müsste dann in ähnlicher Form auch auch Landwirte zu treffen, die auf einem Hof ihre Produkte konventionell und auf biologischer Grundlage herstellen. Hier ist die Möglichkeit einer Vermischung zu stark gegeben. Eine Entwarnung im Dioxin-Skandal ist derzeit nicht zu erkennen. Immer mehr Proben des Futterfettherstellers Harles & Jentzsch sind erheblich mit Gift belastet. Noch liegen nicht alle vor. Zudem tauchen im wieder neue Listen auf, die verdächtige Lieferungen enthalten. Der Verbraucher wartet auf konkrete Schutzmaßnahmen. Beruhigungspillen nützen wenig.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: